Samstag, 6. Oktober 2012

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Der Tag gestern begann gaaaanz entspannt....


schlaftrunken taste ich nach meinem handy, drehe mich dabei zu seite. "komm her du scheiß teil", murmle ich weggetreten. ahhh. da war es ja. mit großer mühe gelingt es mir, die augen zu öffen, was ich sofort bereue. grell scheint mir der der handy display entgegen. sofort drücke ich wieder auf den standby knopf. hach, schon viel besser. ich lege mich wieder auf den rücken und bleibe so eine weile, bis sich meine augen an die dunkelheit gewöhnt haben. heute morgen lag ich stunden so da, weil ich aus irgendeinen, für mich nicht verständlichen grund nicht mehr schlafen konnte.. kam öfters in den letzten wochen vor. ich bin leidenschaftlicher langschläfer und stand gerade jedes wochenende um punkt neun auf, da ich immer um diese uhrzeit wach wurde.
seufzend drehe ich mich wieder auf die seite und schalte mein handy wieder ein. diesesmal reagieren meine augen nicht so empfindlich auf das licht. mein blick fällt auf die zifferntafeln der uhr meines handys. 14.06 uhr. ah okay... wtf??

schnell schlug ich meine bettdecke zuseite, richtete mich auf und stolperte mit einem "holly shit" aus meinem bett, zog die rolladen hoch, woraf helles licht in mein zimmer strahlte. ich kniff mir die augen zusammen. zu allem übel musste auch noch die tolle sonne ihre sonnenstrahlen auf unser kaff herunter gleiten lassen. toll. ich mochte oktober gerade deswegen, auf grund, das ziemlich selten die sonne schien, es meist regnete oder ein trüber schleier nebel sich über das land legte und es sanft umhüllte. ich mochte diese trüben tage. nein, ich liebte solche tage. es schien komisch aber ich fühle mich oft glücklicher, wenn die sonne nicht schien. das ist genau mein ding.
ich wankte aus meinem zimmer heraus, zuvor drehte ich aber noch laut meine anlage auf. uno dröhnte nun durch das oberste stockwerk. so muss das sein. in knapp 1 1/2 stunden würde vanessa hier rein schneeein und ich bin gerade mal aufgestanden, mein zimmer sieht wie opfer eines 3. weltkrieges aus und ich selbst gleiche einer wandelnden katastrophe. vor dem kleiderschrank werde ich erstmals auf ein problematische aufgabe gestellt, der sich jede frau mal stellen musste, mehr oder weniger: was verdammt nochmal soll ich anziehen?? mal sehen... schwarz, schwarz, schwarz, blau, schwarz, grau, gelb, schwarz, schwarz, schwarz, rot-schwarz, schwarz... schwarz ist das neue bunt, schon gewusst? was schwärzeres gab es in meinem kleiderschrank nicht. ich entscheide mich für das rot-schwarz karrierte hemd, einer dunkelblauen jenas und einem schwarzen nirvana shirt. perfekt. 
gammelig genug für einen gechillten freundinen nachmittag.
nachdem ich frisch geduscht bin, nehme ich mir mein zimmer vor. von meinen eltern war keine spur. seltsam. na dann kann ich green day ja noch lauter drehen, grinse ich. ich zucke gleichgültig mit den schulter, gehe zu der anlage hin, die in der ecke, neben meinem fernsehr auf einem regal steht und drehe den lautstsätrke regler noch etwas weiter hoch, bis zum anschlag. dann schaue ich mich um, stelle fest, dass noch jede menge arbeit vor mir liegt. unzählige minuten später, war mein zimmer aufgeräumt oder zumindest halb so schlimm wie vorher. im takt der musik sammelte ich, leicht gestresst, die restlichen rum liegenden sachen auf dem boden ein, verstaute diese irgendwo. es war an der zeit, nachzusehen wo meine liebe mutter sich gerade aufhält, da mein vater, wie mir wieder eingefallen war, arbeiten ist. vergesslichkeit... tzz. 
mission: finde mum. ich schlurfte zu der treppe, will runter gehen, als: "...!!!!", schreit eine schrille, aufgebrachte stimme meinen namen. hah. gefunden. 
genervt verdrehe ich die augen, gefasst auf eine standpauke warum die musik so laut sei. "ja ja. ich komm ja schon", schrei ich mit einem ultra genervten unterton zurück ... der tag fäng ja suuuper an.
maaahn. ich will trotzdem regen. reeeegen. REGEN!!!

 

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