Montag, 27. Mai 2013

You Make Me Wanna Die

Die letzte Nacht war der Hölle gleich. Mein unerträgliches Sein, grauenhaft in dieser Zeit. Ich habe allein über drei Stunden gebraucht um in einen ruhigen Halbschlaf zu finden, weitere drei um endlich richtig einzuschlafen. Egal auf welche Seite ich mich gewendet habe, wie als kehre ich den Tatsachen den Rücken zu, egal wie verflucht oft ich versucht habe an andere Dinge zu denken, ihr Name herrscht über meine Gedanken und Träume. Nichts scheint so süß und grausam. Ein Traum mit einer Sturmgefetzen Leichtigkeit, eines zu einfachen Leben. Ein Name, ein Hauch, bloß ein verdammter Name der mich ständig begleitet, zusammen mit der wärme der wundervollen Erinnerungen, die den Nachgeschmack von Zartbitter beinhalten. Aber es ist ihr Name. Ein Name der eben diesen wundervollen Menschen ausmacht. Flüssiges Salz auf meiner Zunge, bitterer Geschmack der niemals von mir weicht. Blutrote Tränen der Hölle. Wie mich jeder dieser Gedanken zugleich ein Stück weit mehr zerstört. Eine unbeschreibliche Schwere liegt auf meiner Seele. Staub, auf einst so reiner Haut. Nistet sich ein, fühlt sich wohl in meinen düsteren Gedanken die Sauerstoff, Atem verlangen. Beißt sich fest und zerrt daran. Ich sehe nur die unendliche Dunkelheit, die Schwärze. Ich höre nichts, einfach nur das grauenhafte Schweigen der Stille, neben der goldenen Melodie deiner Stimme, die sich in mein Herz bohrt. Tief in meinen Gedächtnis vergraben, abrufbar jederzeit ohne Unterbrechung. Die Sehnsucht. Treibt mich Himmelwärts. Zerreist. Raubt mir den Verstand. Ich werde verrückt, alles dreht sich quer. Auf Kopf und verzerrt. Die Wände kommen näher, zerren an mir, an Händen, Füßen. Möchte meinen Schädel gegen hartes Metall donnern, so lange bis mich die schwärze auffängt mit wilkommenen warm, schützenden Armen, der donner in mir wild widerhallt bis er leise verstummt, ins nirgendwo über geht. Es ist ganz klar und doch so unklar, eine milchig angelaufene Scheibe, die mein graues Leben verzerrt. Ich werde sterben, nachdem ich gelogen habe. Ich werde sterben, während ich gelitten habe. Ich werde sterben, während mein Schrei in der Stille verhallt, im nichts verdirbt zu hass, wut über diesen Fluch des einstigen Segens der die Menschheit berauschte als eine unsichtbare Droge. Ich werde sterben, allein weil du existierst. Sterben, wie einsam Rote Rosen am letzten Grabstein verblühen. Ich werde einfach sterben. In dieser Zeit. Mein Herz wird vergammeln, nachdem es den Maden zu fraß vorgeworfen wurde. Sie sich reinfressen und es von innen heraus zerstören. Ich werde krampfhaft verzweifelt versuchen es zusammenzuhalten, es nicht ineinander fallen lassen, wie ein einst gebautes Kartenhaus umfällt mit einem verdammten Hauch des Windes, der den süßen Geruch des Todes mit sich trägt. Durch die einsamen schwarz-weisen Straßen weht, die Seelen der bösen Kreaturen dieser Welt umhüllt. Blutig verwesen bleiben übrig die rotschwarzen Fäden meiner liebe. Es wird ertrinken in Meer der ungeliebten Herzen. Denn du bewirkst, dass ich sterben möchte. Ich werde niemals gut genug sein für dich.

Kommentare:

  1. Ich dank dir so für deine Worte,
    fühl dich von mir auch umarmt ja?
    und glaub mir, ich wünschte ich könnte dir
    auch den schmerz abnehmen
    <33

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  2. zu deinem kommi: ach, ganz dicht bin ich schon lange nichtmehr.. gewöhnt man sich dran ;)
    wegen dem ritzen.. wie lang machst dus denn schon?

    mal zu deinem post (der Titel is übrigens ein endgeiler song):

    der Text ist wunderbar, ich mag deine Texte allgemein sehr.
    Und sterben.. wäre doch DIE Lösung das Leben hinter sich zu lassen.

    wer bringt dich denn dazu, dass du dir wünscht tot zu sein?
    keiner ists wert dass man sich seinetwegen umbringt, aber.. ich weiß dass das erdrückend ist. mir gehts da oft ähnlich.

    drück dich :*

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