Samstag, 21. September 2013

Leerlauf

Diese Worte verfolgen mich, wie Höllenhunde einen Untoten. Einmal meine Witterung aufgenommen, verfolgen sie mich bis zum bitteren Ende, welches früher oder später kommen wird.
Die Worte lassen mich nicht in Ruhe, zerren an mir, wie Zombies an der Haut eines Menschens um an dessen Organe zu kommen. Langsam zerreißen sie meine mit Narben und Wunden versehene Haut.
Diese Worten versuchen sich in mein Herz zu bohren, wie die scharfen Schneidezähne eines blutrünstigen Vampires in den Hals eines armseeligen und schwachen Menschens - so wie ich einer bin.
Vielleicht sollte ich die Wege meines Lebens verlassen, um etwas neues zu finden um meine Seele zu binden. Um mit allem abzuschließen um alle Hoffnungen zu töten, die mich verzweifeln ließen.
Versuche zu erneuern, denn ich will nicht resignieren und an meiner inneren Kälte erfrieren. Habe ich dies nicht bereits getan? Mein Leben an die Musik gebunden, einen Sinn darin gefunden, owbohl das eine reine Illusion ist, die wir Menschen uns einreden. Es kettet uns an unser Leben. Die Augen geben uns ein Bild von Menschen, die uns die Illusion einer Welt zeigen, in der wir es gut haben, obwohl wir längst dem Wahnsinn bevorstehen, ohne, dass wir es merken. Ich weiß nicht mehr was ich denke. Alles ist kreuz und quer, steht Kopf und nichts gelingt mir mehr. Aber wer würde das schon verstehen? Jeder muss diese erfahrungen machen. Jedoch scheint es bei mir viel mehr ein Schwarzes Loch ohne Ende und ohne Anfang zu sein seit Jahren. Blicke ich auf meine Vergangenheit zurück, fühle ich mich schlecht. Schlecht, weil ich anscheinend so schwach und jämmerlich war. Und ausgerechnet jetzt sollte ich mich doch wehren können, sollte die Kraft haben, mich zu befreien.
Es sollte unmöglich sein. Aber ich fliege. Zuerst schwebe ich von dem Kissen hoch, durch die Dämpfe bis zur Decke. Alles ist grün.  Und rot. Trotzdem ist alles irgendwie weis. Ich schaue mich um, bemerke, dass ich auf einer Brücke stehe. Unter mir befindet sich, der tiefe Ozean, dessen Wasser, fast schon schwarz, funkelt. Ich fange an zu rennen. Ich renne über die Brücke. Würde ich aus dieser Höhe daraufstürzen, wäre es hart wie Stahl und ebenso tödlich. Ich renne, einfach so, ohne sinn, geschweige den verstand. Warum findet das hier kein ende? irgendwann  sind meine kräfte so aufgebraucht, dass ich an den rand taumele der Brücke, stolpere und falle. Es ist ein grünes Rot, gemischt mit weis und ich glaube die Antwort ist 42.  Aber ich bin mir nicht sicher.


Danke, dass ihr meine wirren Gedanken selbst nach zwei Jahren immer noch mitlest. Solch eine treue Lesergemeinschaft, trotz meiner vernachlässigung gibt es nur selten. Aber momentan gibt es nur meine Musik und meine Band für mich♥ 

Schule leider mit eingeschlossen im negativen Sinne. 

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