Montag, 6. Oktober 2014

Erkenntnisse der letzten 80 Stunden

Erstaunlich, das die Menschen glauben, sie kennen mich besser, als ich mich selbtst. Entschuldigung, mag sein, ich bin mir in einigen Punkten fremd...jedoch ist dies immer noch MEIN Leben, mein Verhalten, indem ich mich vollends wiedererkenne und MEINE vergangenheit, die aus fremder Sicht - besonders, wenn niemals richtig zugehört wird, sollte ich davon jemals spärlich und nicht gerade  detailliert davon erzählt haben - nicht nachvollziehen sein kann. Ein weiterer aspekt für die Zukunft, meine fresse zu halten, unwichtig ob bei Freund oder Feind.

Zu etwas anderem: 
Die Lage in der Schule hat sich generell verbessert. Ich habe Anschluss gefunden zu wenigen Leuten, die mich mit all meinen Macken zu akzeptieren scheinen. Große Worte wurden bisher noch nicht gewechselt. Mein Privatleben lasse ich lieber außerhalb der Schule. Mit meiner Nebensitzerin habe ich mich sogar schon im Fitnessstudio angemeldet, in welches wir fleißig drei bis vier mal die Wochen gehen und diesen kommenden Samstag abend ist es auch das erste mal soweit, dass ich mit einigen Kollegen etwas trinken gehe. Ein neuer Freundeskreiß scheint zu entstehen... wenn vielleicht auch nur oberflächlich und vorübergehend, so wie die Meisten Dinge im Leben. Ein großteil der Klasse scheint ganz okay zu sein. Normalerweise sind Kennenlerntage fürn Arsch, allein schon, da ich persönlich Jahre bräuchte um jemanden richtig Einzuschätzen - trotz eigentlicher guter Menschenkenntniss - aber in dieser kurzen Zeit, hat es mir ein Gefühl gegeben, mit wem ich im etwa auf derselben Wellenlänge sein könnte, abgesehen von den Außenseitern, mit denen ich mich prächtig verstehe. Gelästert wird immer noch, doch ich habe mir in den letzten Monaten eine feste Meinung über mich gebildet, die keiner so schnell zerstören kann mit lächerlichen Sprüchen oder Gerüchten.

Alles im einem zusammengefasst, geht das leben einfach nur strickt gerade aus seinen Lauf. Auch wenn ich oftmals vergeblich versuche einen ruhigen Moment zu genießen, ist im nächsten Moment diese wunderschöne harmonie wieder zerstört. Was die Musik anbelangt, versuche ich nun wieder langsam ernsthaft auf den Sattel aufzusteigen. Im moment bin ich bereit dazu diverse Dinge zu Opfern, denn mir fehlt ernsthaft die aktivität hinter dem Microphone und ich sehe keinen einzigen Grund mehr, um nicht weiterzumachen, selbst wenn es wahrscheinlich noch so viele Verluste von Menschen bedeutet. Aber diese sind doch meist im Leben vorprogrammiert.

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