Mittwoch, 16. April 2014



Komm, machen wir alte Märchen wahr
Erlöschen Nächte durch Stimmen der Gefahr
Trinken Feuer das brennend in uns treibt ganz klar
Worte kommen näher suchen nach deinem Herzen
 Das Leben ist zusammen zu verschmerzen
Komm, die Angst deckt sich allein mit deiner Liebe

Wir sollten auf dem Mond tanzen unser Leben neu bepflanzen
Doch wir sind in unseren Wohnungen geblieben
Fahren fort mit dem verschanzen.
Wir zählen Dinge, die wir noch nie hatten

Komm, leg deinen Schatten ab
Bring die Welt mit mir zum Schwanken
Lass sie uns bedrohlich umtanzen
Wenn Berge zerfließen zu schwarzen Gold
Sonne und Mond miteinander kollidieren
Komm, heute malen wir eine neue Landschaft
Raus aus der schwarz-weis Gefangenschaft

Wir sollten auf dem Mond tanzen unser Leben neu bepflanzen
Doch wir sind in unseren Wohnungen geblieben
Fahren fort mit dem verschanzen.
Wir zählen,
Wir erinnern
Wir sehnen
Uns nach Dingen die wir niemals hatten

Komm,  versteck endlich deine dunkle Reue
Hör doch auf im Fegefeuer meiner Worte zu verglühen
Sieh doch endlich in den erblühenden Himmel
Bevor deine Sprachmelodie verstummt in deinem Schlund
Und dein Ausdruck veruntreut als ein Leerschlag im Dunstkreis
Komm, du­ möchtest wieder tanzen bevor die Nacht beginnt,
dir wieder aus den Händen entrinnt

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