Mittwoch, 12. Februar 2014

sterbliches geschmier

Psychoactive Mind | via Tumblr

in deinem augenschein tapsen schlagschatten
fantasie dir die luft aus der lunge stiehlt
zeitintensität dich frostklirrend erschlägt
schläfst bei den ratten
unter blauen tüchern
und nassem schotter
nähren sie sich von deinem 
kontrastarmen ohne takt 
und zartgefühlten denkvermögen
von gift anstelle deiner 
flatterhaft leichtlebigen blutader
nachtlaternenlichter überhell
blitze schleudern leicht und kühl
verloren im kühlen sternenschein als traumwesen
pracht und weiße
geschärft und schnell wie eiserne sporen
 erleuchten die gesichter
fernab von der seligkeit
im schall und farbtonlosigkeit des ungestörtsein
siehst du solche wahrheit
ersterbend schalltot 
ohne ein rückblick auf das schallbild
das sich dir darstellte
in der dunkelheit bewahrt
kein laut dringt mehr zu tag
innenliegend
unfreie haut hält dich gefangen
indes knochen zerbersten
steine warten
hügel rufen
grüner gewürzter zorn
eine weltenfarben pracht
derweil inflammender gunst
jeweils vierfarbig unrein gemischt
legionen
voller freiherrlichen gepränge
wunderprächtige grellfarben
bis die götterdämmerung sie dir nimmt 
augen gehörlos
ohren augenlos
mund seelenlos
die sprachmelodie verstummt 
in deinem schlund
dein ausdruck veruntreut
als ein leerschlag im dunstkreis
segelwind im luftozean
voll mit blauen gold
möchtest wieder tanzen bevor die nacht beginnt,
dir wieder aus den händen verstirbt
die nacht wird von dir 
schällisch akkurat 
austreibend abgewehrt

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