Montag, 12. August 2013

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Ich schließe die Tür hinter mir. Leise, möchte mich nicht selbst wecken. Gefangen im Traum. Ich Träume bunt in Farben. Schwarz, weiß, lila, blau, gelb oder rot. Nächtlicher Regenbogen. Sorgen gehen auf in eine Millionen Farben. Lassen mich im dunklen tappen. Im vertrauten der Fremdheit. Das schlafende lebente, wenn alles ruht. Alles lebt und doch ist es so unreal. Ich fühle mich fremd, als hänge ich außerhalb meines Körpers an einem gespannten hauchdünnen faden. Ich beginne verschleiert zu bemerken, wie feine risse an die Oberfläche treten, immer breiter werden. Wie eine Marionette, die ich nicht sein möchte. Gegen Meine Prinzipen, gegen meine Einstellung. Niemals, werde ich so sein! Aber die dunkeln Schatten halten die Fäden, die fest mit meinem Körper verbunden sind. Ich spüre die Angst in mir hochsteigen, Atemnot. Meine Ohren sind betäubt, denoch höre ich die gedämpft Stimmen der Schatten. Überall. Wie sie mich zwingen, drängen, immer näher an den Rand des Todes. Ich kann meine Bewegungen nicht kontrollieren, wedele wie wild mit den Händen. Enge in meiner Brust. Als kralle sich schmerzhaft ein Tier an mich fest. Der Atem steht, wird nur noch schwerer. Ich versuche wegzulaufen, die Fäden durchzuschneiden, mich loszureißen aber ich stürtzte nur in die unendliche tiefe der verschleiernten Nacht. Sie fängt mich auf, verhüllt mich in ihre samtige Hülle. Die dünnen Fäden brechen. Ich sinke blind zu boden. Blind alles mit sich in die einnehmende Tiefe reißen. Die Finsternis erdrückte mich, zermalmt meine harten Knochen, krachend, ekelhaft schmerzhaft laut in meinen Ohren, Verstand. Nur ein leises Geräusch und es fühlt sich an, als würde die Welt um mich herum explodieren laut, in heißen, zerstörenden Flammen aufgehen. Alles nieder brennen, vernichten was sich dem gewaltigen Feuer standhaft in den Weg stellt. Versuchen was zu retten ist. Kämpft und Kämpft... und doch verliert auf ewig. Vom innerlichen Feuer mich unterwerfen, welches hat sich schnell und grauenhaft alles tödlich eingenommen. Der harte und zugleich kühle Boden unter mir lässt mich frösteln. Ich spüre den widerstand, während ich halt mit meinen gefühllosen Händen auf dem leblosen Boden suche. Fange an nachzugeben und mich an die Wand hinter mich zu lehnen. Vor meinen schwarzen Augen spielt sich ein Wirrwarr von grotesken Szenen ab, das mir zerbechlich aus porzellanartigem Glas scheint. Die Bäume zerfließen zu kalten Strömen. Berge zerfließen zu schwarzen Gold. Sonne und Mond sind miteinander kollidiert und liegen in tausend Scherben zerschlagen hinter dem glänzend grünen Horizont vergraben. Steil ragt er vor mir hinauf. Ein helles Licht am fernen Horizont wird leuchten, ein Stern in der Nacht.Ich atme ein und aus, ein und aus, lausche meinem eigenen Atem, als wäre er eine Melodie. Eine Melodie, ein Lied, dessen Klänge mich beruhigen, mich vollkommen in ihren Bann ziehen. Sie durchtränkt die Dunkelheit mit einem unbestimmten Gefühl von Trauer und Sehnsucht. Ein melancholisches Lächeln tritt auf meine Lippen. Die Melodie ist in meinem Kopf, in meinem Körper. Unsichtbar umschlingt mich ihr Klang, umarmt mich und fesselt mich an die Vergangenheit. So sanft wie die wehende Feder im Wind, und doch kantig, rau wie ein kleiner, grauer Kiesel, durch die Luft fliegend, gekickt von einem Fuß, der mir und doch jemand anderem gehört. Er fliegt, nein, es scheint nur, als würde er fliegen, denn Fliegen ist etwas Weiches, doch er ist es nicht. Er ist rau, grau und hart. Er ist nicht geboren um sanft wie die Feder durch die Lüfte zu schweben. Er wurde regelrecht hierzu gezwungen, etwas zu sein, was er nicht sein kann. So versucht er den Platz der Feder einzunehmen. Einen Sekundenbruchteil berührt er das Lilienweiß der Feder. Doch die Federweiche klingen schlagen ihn mit sanften berührungen des Spieles. Er hatte keine Chance es zu gewinnen. Es gleicht einer schiefen Melodie in schwarzgrau kalt verzerrter Nacht. Überollt mich mit meiner Selbstverurteilung.

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Fuck. Ich befürchte ich habe das schreiben verlernt. Oder liegt es nur daran, dass Künstler nie mit ihren Werken zufrieden sind?

Grauenhafte Langeweile. Erlöst mich!!! Fragt mich IRGENDWAS. Bombadiert mich mit irgendwelchen Fragen zu :)

 

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