Freitag, 23. August 2013

We will never sleep, 'cause sleep is for the weak

Die Luft satt und trunken von Grillengesang. Wieder eine Nacht voller Schatten, eine Nacht, in der alle Gedanken grau sind, leblos, leer. Das Fenster steht weit offen. Ich könnte sogar hinaus springen in die kühle Nacht. Ich möchte dennoch lieber mit den Kopf durch die Wand von hier fliehen, auf eine andere art und weise des Lebens. Altbekannte Stille die keine Stimme mehr kennt, tonlos, stumm und dumpf, einfach unbeschreibar in meinem Kopf und gleichzeitig auf der ganzen Welt. Das Zimmer ist schwarz. Schwärze die das hässliche Chaos versteckt. Schwarze Klamotten sind Unsichtbar irgendwo am Boden. Ich habe plötzlich Mitleid mit ihnen, so einsam und verstreut am kalten Boden. Liegen gelassen und vergessen. Doch was hat es mich eigentlich zu interessieren? Was hat es mich zu stören, wenn meine Mutter wieder rum schreit, ich solle doch mein Zimmer aufräumen. Vielleicht habe ich es übertrieben, mich wie ein kleines trotziges Kind aufgeführt, als sie sagte sie werde mich einsperren, meine Musik könne ich mir streichen. Wut in meinen Adern blut, in meinem violetten Herzen hat mich getrieben. Muskeln sind verkrampft. Zu keiner Bewegung fähig. Wer weiß was sonst geschähe.  Tiefer Schmerz. Überall. Alles verkrampft. Sogar die Gedanken. Nur noch ein Wunsch. Ein Gedanke. Ein Ziel. Kann nicht erreicht werden. Zu keiner Bewegung fähig. Macht alles nur noch schlimmer. Teufelskreis.Gedanken sind so fixiert. Augen weit offen. Blick starr. Alles kann geschehen. Wut, ein kochender Kessel, heiße Lava in meiner Hand. Sitze im brennenden Sessel. Halte mich am glühenden Rand.
Aber ich bin mir keinerlei Schuld bewusst. Alles was ich  getan habe ist zu atmen und vielleicht war das gerade der fehler. Aus Wunschind wird schlichtweg Hasskind.  Die Kleidung am Boden wird es mir schon verzeihen. Plötzlich verstummt der Grillengesang. Was ist mit ihnen passiert? Ich schrecke hoch durch diesen Gedanken. Die beruhigende Melodie sprunghaft fort in den düsteren Wäldern verschwunden. Fühle mich aufgekratzt weil plötzlich etwas fehlt, was mich Nächte lang begleitet hat beim vergeblichen versuch einzuschlafen. Vielleicht war es nur eine einzelne, mein Gehirn war zu matschig und lädiert, als dass ich es hören konnte. Ich konnte ja förmlich die schwarze, giftige Masse davon laufen sehen, wie alle logischen und sinnvollen Gedanken aus meinen Schädel krochen, dabei wollten sie eigentlich fliehen. Nein, nicht kriechen, sondern fliehen so schnell es geht in den Stillstand der blau rauen See. Alles was sie nun tun... schleichend durch die Gänge wandelnd, wartend auf den Horizont. Meine Taten fürchten, welche sie für immer an mich band. Mein Schatten geht unter in diesem Schwarz. Bewegungslos geflohen vor unserem zusammenwachsen unserer selbst. So hat er sich einfach in schreiend in dieser Welt verloren. Möchte fliehen unverwant.

Meine liebsten, eure Worte in den letzten 24 Stunde rühren mich und lassen mein Herz strahlen werfen vor lauter wärme. Ich bin wohl momentan nicht so in der Stimmung jedem einzelnen von euch zu antworten, deshalb an dieser Stelle einen besonderen dank an meine lieben: mina, lee, Kanada, N.†, Yara.
Sollte ich nun irgendjemand vergessen haben, tut es mir schrecklich leid.

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Heute werde ich diesen verdammten Ort besuchen. 
Habe den drang in traurigen, zugleich glücklichen Erinnerungen zu schwelgen. 
Egal was kommen mag. 
1344 Stunden.
Seltsam. Verrückt. 
Und du bist so weit fort von uns.
Warum?  
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Solange ich nur euch habe, kann die Welt untergehen. 
Der Tag, an dem ich nichts mehr für euch verrückte Truppe empfinde, 
wird wahrscheinlich so etwas ähnliches wie mein Todestag sein.


ob ich immer so viel lache. nun, dass ist wirklich eine berechtige frage. ich weiß es nicht mehr was früher einmal besser sein gewesen sollte. ich vermag es einfach nicht mehr zu unterscheiden was echt und unecht ist. sprecht mich nicht darauf an, ich bitte euch. lasst es auf sich beruhen. mir geht es gut. ich atme, ich kann lachen, ich atme... ist das nicht die hauptsache? es ist zu deprimirend sich selbst zu fragen was die letzten jahre passiert ist mit mir, dass ich so geworden bin. so jung und doch fühlte es sich manchmal an, als lebe man seit jahrtausenden auf dieser grausamen welt. ihr solltet das nicht verstehen können, sonst ist etwas falsch. ihr solltet mich nicht verstehen können. das kann selbst ich nicht. lasst es. "mir geht es gut." fragt nicht weiter nach. lasst es. erspart euch die lügen, die ich versuchen werde euch aufzutischen, nur um euch vor mir selbst zu schützen. erspart euch meine unendliche geschichte. alles was ich brauche ist hier. alles was ich brauche um für den moment glücklich zu sein. green day, meine gitarren, singen... die musik und wundervolle menschen wie euch. das alles wird immer an erster stelle stehen. ich bin fortgerannt dabei habe ich das was ich brauche und an das was ich glaube ewigkeiten bei mir getragen. musik. der sinnlose graue rest scheint bedeutungslos. um mich verstehen zu können, braucht es mehr als nur das wissen das hier steht. verurteilt mich nicht zu etwas was ich nicht bin, ohne zu wissen WER ich bin und was mich so zurecht geschliffen hat. bitte. bitte tut mir diesen gefallen, wenn ihr an mich denkt. sonst wärt ihr nicht besser als der rest. bitte.


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ich habe heute morgen mit einer guten freundin telefoniert. derselben mit der ich das fenster im gemeinschaftsraum geschrottet habe *hust* hat bis heute noch niemand bemerkt.
 wir haben zusammen die scheiß konfi zeit durchstanden und jede menge scheiße während den gottesdiensten gebaut, wie auch im alltag (z.B. vor der polizei weg rennen wegen unbefugten betreten nach mitternachts eines spielplatz... scheiß spießer!) und während der schulzeit. durch ihre ausbildung sehen wir uns kaum noch aber das wollen wir bald ändern. mal sehen was dann wieder durch unsere schussligkeit zu bruch geht.

Kommentare:

  1. oh liebes ich habe mich gerade so gefreut. ich hoffe ich kann dein herz noch öfters strahlen lassen :3

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