Samstag, 14. Dezember 2013

Blicke in warme Augen. Die des Teufels... in meinem Zimmer. Gepresst in eine Form. Eingesperrt in eine Körpernorm. Wohnt zu untermiete in meinem Kopf und bereitet mir die unabwendbare Aufgabe genauer mein Leben unter dem Mikroskop festzumachen, es unter grellen Künstlichen Neonlicht zu beobachten, ein Licht das man von der grellen Küchenbeleuchtung kennt, das mit seinem Silbernen, spiegelblanken Fleck einen komplexen Druck auf der Hornhaut meines Auge hervor provoziert. Hinter meiner rechten Schläfe sitzt solch ein Presslufthammer, dass es das nagende Gefühl in mir auslöst meinen Schädel gegen die Wand zu hämmern, damit ich diesen Schmerz durch erneuten auslöschen kann. Und ich vermag es nicht zu wissen ob ich Müde bin oder ein Fieber die Beherschung über meinen ausgeschlachteten Körper gelegt hat. Meinen Augen fällt es schwer, die Welt zu fokussieren. Sind trocken, glasig. brennen. Ein steifer Nacken und gnadenlos schmerzender Rücken aufgrund, das er diese Nacht mein Bett nicht spürte, während mein Kopf den wenigen Vodka vom gestrigen Abend ohne zu wettern aufgesaugt hat. Es war nur ein Mittel zum Zweck. Vergessen. Leben. Atmen. Ich liebe es wie mir das Zeug nach etlichen Schlücken in die Venen knallt und randale veranstaltet. Augen und Haare, die sonst so trist wirken, wurde neues leben eingehaucht, dem grau der Alltagsbrühe entzogen. Augen, die so euphorisch von musik und ein klein wenig alkohol getränkt, blicken heute früh wieder einsam dem Altmaterial entgegen
paralisou | via Tumblr
Bin uninspiriert oder einfach nur gelangweilt. Ich kann es nicht abgrenzen, geschweigeden klar anfassen. Einzigste Unterhaltung die sich mir heute stellte, war eine aufgekratzte Mutter, welche mich ärgerlicherweise von meiner kurt cobain biografie abgehalten hat die mir prognostizierte, ich werde in zehn Jahren mit ca. 27 jungen Jahren Alkoholiker sein, der am Abgrund seinens lebens steht. Denn so fängt es an. Geisttötend. Toll. So soll es sein. Eine beschäftigung muss ich mich ja würdigen können, neben der Musik. Mir war nicht klar, dass sie sich Gedanken um mein schlafförderntes Leben macht. Ich schreibe lächerlich gute Noten, gehe artig in die gottverdammte Schule, schwänze nur dann, wenn sich mir die Möglichkeit bietet und habe vermutlich 2014 einen guten Abschluss, nach über elf Jahren Knast erreicht. Ich bin wirkungslos uninteressant und trinke nur an Wochenenden und verbringe dafür meist die Nächte nicht in meinem Bett. Ganz normales abgefucktes Teenager verhalten einer gottverdammten 17-jährigen bla blaaah. Ich nehme mich selbst nicht mehr ernst. Witzlos. Hahah.  Kann die englischen Wörter in meinem Buch nicht mehr entziffern, geschweigeden eine Verbindung zu dieser wundervollen Sprache in diesem Moment auffnehmen in meinen überfüllten Körper voller fremder substanzen. Gesprengt durch einen Mückenstich. Falsche Marterie... In meinem Kopf geh ich nochmal kurz Milllion Runden um den Block. Alles zittert. So mag ich es. Ich schreibe nur schmutz samt grenzdebiles Zeug. Herzallerliebst.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen