Sonntag, 21. Juli 2013

höllensturz

es kitzelt. leise. sanft. sacht als eine feder. streicht verkrustete ränder. ringelt sich lautlos in flüßiger form roter seide hinab. es spiegelt ein blick von unfassbarkeit und schmerz. meine augen spiegeln sich in roten gift. gift welches durch meine engen adern lebendig pulsiert, fließt. blut tropft in form von gift von meiner haut. sucht sich verzweifelt einen weg aus mir, denn es will an das licht erlangen, freiheit verspüren. und es stößt nur auf eine kahle platte schwarz. platscht zu boden. ein geräusch so leise, so fein kaum wahrzunehmen. flecken nicht größer als tränen. wie jedes einzelne staubkorn dunkelrot umspült wird. wie ein stern. einsam glänzt er am dunklen nachthimmel, einer großen leeren lücke von nichts.

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