Donnerstag, 18. Juli 2013

ewig für heute

Party

die ersten gitarren töne erklingen lautstark aus der anlange. es lässt alles vibrieren. wände. boden. kopf. beine. mir ist heiß, so unendlich heiß, aber ich kann nicht aufhören zu tanzen. alles dreht sich. die umgebung dreht durch. wand. decke. bunte menschen. boden. wand. decke. ein farbstrudel der sich zu dem bloßem nichts vermischt. unbeschreibar. uneinnehmbar. steh kopf zusammen mit meinen verstand und körper. die musik hält mich in ihrem bann gefangen. sie trägt mich davon, in eine ganz andere welt. in eine welt abseits von der realität, abseits von allen sorgen und all der irreführenden hoffnung. ich glaube zu schweben. schwerlos. der bass vibriert unter den füßen. kitzelt sanft meine sinne. die lichter spielen mit uns, tauchen augen in leuchtende diamanten und lassen haare hell golden erstrahlen. augen und haare, die sonst so trist wirken wird neues leben eingehaucht, dem grau schleier entzogen. augen, die so euphorisch von musik, tanz und alkohol getränkt, blicken morgen früh wieder einsam dem alltag entgegen. deprimiert üben den tristen, traurigen verlauf des lebens. analysieren unser geschundenes leben ganz genau. stundenlang von beginn an der ersten erinnerung. suchen nach gründen, nach lösungen für dieses verworrene rätsel. neue abschnitte werden gesucht. vor unseren Augen ein nie enden wollendes bild. wir haben es selbst zusammengestellt. puzzleteile. die endlich verworfen werden müssen. mein gehirn erkennt diesen song. mein herz hüpft vor aufregung auf und ab. der letzte song fällt. der letzte song einer gemeinsamen wundervollen zeit. ich denke nicht nach, als ich in die mitte einer fläche gezogen werde in einen kreis mit vier anderen personen. hände auf meiner schulter. körper an körper. erhitzt. erschöpft. scheiß egal! lautstark singen wir den text mit, schauen in wissende gesichter. das wissen; bald ist alles vorbei und es endet genau mit diesen song. ich schnappe tief nach luft, nur um den referain volle lautstärke zusammen mit meinen jungs rauszugröllen. scheiß egal, dass ich eigentlich schon heißer genug bin, morgen höchstens krächzen werde. nur dieser moment zählt. drei jahre enden genau hier an dieser stelle. ein letztes mal verrückt sein zusammen. gelächter, geheule, geschrei, verrücktheit. an allen tagen, die unedlich schienen. kein ende in sicht war. doch nun ist es so nah wie nier. es ist bedrohend greifabr, spitz wie ein messer schneident, blut spritzend. es soll nicht enden, diese wunderbare zeit. endlos, waren wir zusammen. nichts stand still, waren wir unterwegs. alles bewegte sich so schnell. ein letztes mal ist es einer dieser tage. ich kann es noch nicht verstehen. die ewigkeit rennt uns davon. nimmt die zeit mit geschwindigkeit im zerstörenden flug in die hand. die unendlichkeit schwindet plötzlich dahin, nimmt uns alles was wir je hatten. alles was bleibt ist diese nacht der nächte ...  ewig für heute.



An Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit
An Tagen wie diesen, haben wir noch ewig Zeit
In dieser Nacht der Nächte, die uns so viel verspricht
Erleben wir das Beste, kein Ende ist in Sicht
Erleben wir das Beste, und kein Ende ist in Sicht
Kein Ende in Sicht



1 Kommentar:

  1. euh euh euh
    warst du auf nem tote hosen konzert mh?
    sie sind verdammt gut live.

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