Sonntag, 28. Juli 2013

im kerzenschein

ein gefühl. drehent im rausch tanzenden entlang des tollwütigen funkenflug, der schwarzen farblosen sterne am zeitlosen himmelszeit. kein brennen am himmel wie sonst von mond und sterne. dunkelheit umhüllt mich. allein die kleine kerze vermag sie daran zu hindern sich ganz auszubreiten. doch was wird geschehen, wenn ich die kerze mit einem sanften hauch aus meinen lungen auspuste? ein luftzug lautlos aus mir herausgekrochen würde mir genügen. wird die dunkelheit mich dann verschlucken? ich schwappe innerlich über. im cluster der emotionen versinken. ertinken und aus dem eigenen schmerze trinken. kerzenlicht. biegsam, hin und her. wirft den langen schatten an die wand. dunkel und kalt. spielt mit der wand, wechselnt zwischen absurden mustern. im zug des windes erzittert das licht. bedrohent. ohne scheu. dennoch harmloser als die mich drohend umkreisente dunkelheit. ich starre in die winzige flamme die in sich birgt so viel energie. mein gesicht liegt im schatten. senke meine augenlider hinab. verwehre mir vor augen das flankerte hoffnungslicht im flüßig aufsteigenden gold verbrenne meine augen. verbrenne meine lungen. verbenne meinen körper. zu groß ist die last auf meinen zerbrechenden verstand, meiner seele. verbrenne all die narben auf meiner haut. verbenne das denkens zentrum. verbrenne mich selbst. am liebsten würde ich dies alles tun so das wild zügelnt die flammen um meine verdorbene asche mein verlöschen aus dieser welt bedauern. puste die einsame kerze aus. die nahe umgebung einst erleuchtet vom warmen, hitzigen licht verliert seinen letzten glanz. alle farben zerschmelzen mit meinem gemüt ganz zusammen. die dunkelheit hat mich in sich aufgenommen und all das menschliche zu staub zerfallen lassen. ich bin ein nichts geworden, ein fallendes staubkorn zum höllenfeuer in der dunkelheit. der schatten aus diesem gesicht wird nie wieder mit licht erfüllt.


Anmerkung: Ich habe sämtliche Einträge gelöscht. Aus über 1000 macht es nur noch 600. Ihr müsst verstehen, dass ich immer noch keinen Sinn darin gefunden haben, den großteil meines Lebens in diese Zeilen auf meinem Blog zu verfassen, auch wenn mir das ganze hier immer noch verdammt wichtig ist und es auch immer bleiben wird. Vieles war mir einfach schlichtweg zuwider und eigentlich hat mich mein gejuacke beim stöbern durch die letzten Post der vergangenen sechs Monate nur noch selbst angekozt. Also fort mit dem Schrott. Danke für sagenhafte 220 Leser innerhalb von 19 Monaten regelmäßigen bloggens. Hab euch alle lieb♥

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