Sonntag, 16. Juni 2013

und die stunde ist mein

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Der Abend war kühl. Die Blätter der Bäume glänzend grün, wie ein auflodernes Feuer, bewegen sich im Wind und nur noch schwach konnte ich deren Umrisse erkennen. Stunden vergingen und es wurde pechschwarz. Bis die Sonne fort war, verschwand in nichts und der Mond den Himmel beherrschte. Eine silberne Metallplatte oben im düsteren nichts. Das letzte Vogelgezwitscher war zu hören, während der sanft weise Nebel im Tal  über die grotesken Gestalten der felsigen grauen Berge züngelte, ein Wesen hinter dem begrenzten Horizont qualvoll blutend schrie. Die Äste schienen im Schatten aus tropfenden Blut. Alles Schwarz. Eine Nacht geschliffen aus dunkler Schwärze, dunklem Gold aus Staub, wie die Schwarzen Raben und Wölfe das Dorf überfiellen. Verwüstung, Schmerz und Chaos hinterließen. Des Raben schwarze wundervolle Schwingen, jede einzelne Feder kann den Tod mir entgegen bringen. Zwischen Schatten und Licht dort unten die Gesichter teilnahmelos an mir vorübergehent. Drehten sich abweisend weg. Dunkle Gedanken denkend, doch keiner hilft mir dagegen anzukämpfen. Nur weil ich mich gegen die Welt auflehne und dabei versündigt wurde. Korrupt ihre Ansichten vernichtet, eine Fahne die durch mein auftreten im Licht in helle grüne Flammen aufgeht. Habe nicht gepriesen den ach so heiligen Frieden auf Erden. Habe als Rebell, ein Krieger der Neuzeit die schwarzgrau verschwommenen Grenze der Realität überschritten. Die Stille suchte sich einen Weg zu mir. Ich konnte laufen, rennen, sprinten, fliehen, schreien, schleichen, egal, denn sie würde mich immer wieder finden. Als die Dunkelheit sachte seufzend still und leis an mein Fenster klopfte, da  wusste ich, dass nun die Stunde mein war.

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