Montag, 10. Dezember 2012

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Erinnerungen. Sie verleihen uns die Möglichkeit, uns immer wieder an die wundervollsten Momente zurück zu erinnern, sich nochmals durchleben. Gerade dann, etwas wundervolles, wenn dieser Moment sehr lange zurück liegt. Sie schaffen es immer wieder uns ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern, selbst wenn der Moment noch so miserabel und ungünstig scheint.
Doch ebenso können sie schmerzen, wenn auch vielleicht unbewusst in gewissen Situationen. Oder sie überfallen dich. Plötzlich. Ruckartig. Schmerzvoll. Ein gefühlter Stich mit den Messer ins vernarbte Herz, nur um dir das Messer wieder quallvol aus der Wunde herauszuziehen, die vielleicht längst vergessen war, vergessen werden wollte oder einfach nicht konnte. Bringen einen ins Schleudern, werfen dein Leben aus der Bahn.  Ein Kontrollverlust über sich selbst, was in einem Kampf enden wird.
Die Zeit heilt nun einmal keine Wunden! 
Das kann niemand. 
Erinnernungen können zerstören. Stück für Stück. 
Und am Ende... am Ende stehst du vielleicht vor deinen eigenen Trümmern.


Was einst als Segen gesehen wurde, wird nun zum Fluch.


1 Kommentar:

  1. hmmm fotografie... die sorgt auch dafür, dass erinnerungen für immer bleiben

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