Samstag, 8. Dezember 2012

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Ich war draußen, wenige Schritte vor dem Haus. Ich weiß nicht warum. Der eisige Wind wehte mir entgegen, die Kältewelle übermahnte mich. Mir war kalt. Also bin ich zurück ins warme Haus, an diesem einen Platz, an dem ich mich geborgen fühlen sollte, an dem ich mich zu Hause fühlen sollte. Ich kann es nicht. 

Ich mag ich die Stille. Normalerweise mag ich die Einsamkeit.
Aber heute, heute, so scheint ist einer der Tage, an denen ich in der Stille ertrinken zu drohe, das Alleinsein mir die Brust zuschnürt, mir die Luft nimmt.
Ich kämpfe. Gegen alles und jeden. Kämpfe dagegen an.
Es geht nicht.
Denn wenn ich versuche zu schreien, versagt mir die Stimme. Ich schreie in die Stille. Schreie innerlich. So war es schon immer.
Es zerfrisst mich. Mehr und mehr. Es wird schlimmer, statt besser. Meine Kraft schwindet.

Der Tag war so sinnlos. Das passiert leider immer häufiger. Ich hab die Zeit genutzt für meine grüne Haarfarbe, eine Liste erstellt was ich für die Präsentation brauche... Mir die Zeit bis zum Abend vertrieben. Einfach irgendwie mit keinem Ziel vor Augen.
Bis der verhängnisvolle Anruf kam. Oma geht es schlechter.

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