Montag, 6. Mai 2013

Zerrissenheit

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unschlüssig einen pfad folgen
unwissend wohin er führt
welche weg nun
zu welchem ziel führt
verworren
nichts eingestehend
unentschlossen
zu nichts fähig
alleine
die wahl
überfordert mich
bedingungslos zu handeln
verschleiertes licht
ich muss auf nägel
mich bitter im dunkeln tasten
welt du
überennst mich
zerrissenheit du
übermannt mich
dringst tief in mein inneres ein
umhüllst mein steineres her
reisst es
stück für stück
einzwei
langsam qualvoll
als hätte es kein ende
keine eile
doch das ende
ist so weit
gefühlte millionen
meilen weit entfernt
unendlichkeit
sie weht wild umher
wie ein sturm
alles mit sich reist
sie herrscht in mir
wie das universum
weit über mir
das ende
so weit
zugleich
so nah
es scheint so sicher
stehe hier als sei
unter mir der bloße
dunkel düstere
schwärze überzogene
schauderhafte abgrund

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