Samstag, 25. Mai 2013

Ich bekomme keinen richtigen Text zustande. Jetzt da ich wieder Daheim bin, sind mir wieder die Worte gestohlen worden. Zudem fühle ich mich zu ausgelaugt. Die vorankündigung für einen miesen Post. Am besten ihr klickt weiter, tut euch das nicht an. Ich weiß, ich schreibe für mich aber ihr da draußen habt eure eigenen Probleme, da möchte ich euch nicht noch mit meinen Dreck die Stimmung verderben. Trotzdem danke an euch. Dass es euch gibt. Der Blog, meine Leser sind zuverlässiger als die Realität vor meiner Zimmertür, all die Menschen... Vertiefen wir das nicht.



Ich war gestern Frustshoppen auf emp. Ausdrücklich nur schwarze Klamotten. Nach der bunten Horrorwoche, war das bitter nötig. Ich vermisse nur meine Vierbeiner. Habe mich ziemlich auf trab gehalten und abends in Bett mit zwei großen Hunden kuscheln, ist einer der schönsten Dinge im Leben. Ich habe selbst Tiere Daheim, zwar keine Hunde oder Katzen aber sie haben sich als treue Freunde herausgestellt.
Danach habe ich noch einen spontanen Friseurbesuch ergattert. Allerdings habe ich nicht viel verändert, nebenbei nur den Pony kürzer und gerader schneiden lassen, weil es mir bis knapp übers Kinn ging. Zuhause habe ich mir die Haare nachgefärbt, da ich diesen hässlichen braunen Ansatz meiner Naturhaarfarbe nicht mehr sehen konnte. Danach fühlte ich mich wieder etwas mehr Menschlicher. Ein wunder was schwarz bei mir bewirken kann. Diese völllige Sicheheit, die mir kein Mensch bieten könnte. Die Dunkelheit der Farbe verfärbte sich bis in mein endlos Inneres, wo die Monster und die bösen Stimmen lauern, versteckt hinter den grauen Ecken.

Ich hab den Tag verpennt, sonst wäre ich nur wieder auf blöde Gedanken gekommen. Ist niemand daheim, der mich darin hindern könnte. Die Aussicht, dass es die nächsten sieben Tage nicht besser werden wird und selbst die Zeit nach den Ferien keine Abwechslung bringen wird, Ablenkung ist ziemlich zerstörend. Menschen, eingeschlossen mich selbst – brachten mich in dieses loch und so scheint es seltsam, dass mich nur bestimmte wieder retten könnten, hätten sie sich nicht eiskalt abgewandt. Ich kann ein ziemlicher Anhänglicher Mensch sein. Los lassen in aller Form ist schwierig für mich. Das einzig gute ist das Wetter. Kein Sonnenschein. Trübe Wolken, kälte, Regen. Das komplette Gegenteil, was sich momentan wahrscheinlich halb Deutschland wünscht. Doch für mich ist es perfekt. Ich komme mir vor, als lebe ich am Rande ins nirgendwo. Nirgends eine liebevolle Seele, die sich zu mir verirrt, nur immer diese trostlose Zimmerwand vor mir. Geh doch mal nach draußen. WAS soll ich da? Das mit der Sinnlos in der Geggen rum latschen den ganzen Tag Phase, ödet mich dermaßen an, weshalb ich meine Zeit lieber verschlafe. Das Kaff ist wie ausgestorben, genauso wie anscheinend meine restliche Welt und die Menschen darin. Traurig von der Einsamkeit und sämtlicher scheiße mehr. Ich möchte gerne nach draußen. Aber die Tatsache, dass ich nicht weiß wohin mit mir furchtbaren Mensch und es alleine grausam kalt in meinem inneren wäre, verschüttet sich dieser wunsch sofort wieder unter der Erde. Das Gefühl schleicht nur sehr langsam heran, wagt sich immer weiter vor und verbreitet so ein gemächliches Unwohlsein. Es streckte seine kühlen Vorboten aus, die sich wie knochige Finger um seine Arme schlingen, um dann fest zuzudrücken. Es nimmt mich in Besitz und ich kann nicht dagegen ankommen, egal wie verzweifelt ich es versuche.

Die Klinge... Ich will es wieder so sehr.  24 Stunden nach dem extremen. Warum ist es so hart? Warum ist diese Sucht größer als ich, meine Kraft? Wie habe ich es geschafft, dieses Ding aus meinem Leben zu verbannen? Rückfällig geworden und ich weiß nicht mal mehr weshalb. Warum kann mir nicht einfach jemand sanft die Klinge aus meinen toten Händen reißen, sie verbrennen, mich Wesen gleich hinzu. Mir sagen, ich soll es unterlassen. Warum kann mich nicht einfach jemand vor mir stehen, mich davon abhalten?Nach Monaten Umarmen und mich anlügen, mit der größten Lüge dieser Welt. "Alles wird gut." fuck you. Wie ich diesen Satz verabscheue.

Es ist erst alles wieder gut, wenn ich tot bin.

1 Kommentar:

  1. Du bist vielleicht Merkwürdig :D Ich meine dass jetzt nicht böse oder der gleichen! Ich finde es nur irgendwie süß wie du das Wetter liebst und die anderen rummeckern :)
    Ich verstehe dich...Bei mir in meinem Dorf leben auch solche Menschen,natürlich gibt es immer Ausnahmen,aber die treffe ich selten auf der Straße.Also wieso sollte man bei diesen Leuten raus gehen?! Aber vielleicht tut dir die frische Luft und die ruhigen Straßen mal gut??
    Ich weiß nicht was ich schreiben soll,bei der Stell wo du die Klinge erwähnst...Ich kenne mich mit so einer Sache nicht aus,also habe ich leider keine Aufheiternde Worte für dich.Den ich denke wenn ich jetzt schreiben würde,dass du aufhören sollst,tust du das bestimmt nicht...ich denke nicht das man sowas abstellen kann....Ich hoffe nur das du davon irgendwann weg kommst,bevor dich das alles noch mehr kaputt macht!
    Vielleicht ist es für dich besser wenn du tot bist,aber ich weiß das du das nicht hören willst,aber ich werde es immer und immer wieder sagen...da gibt es immer jemand der das nicht so findet...Ich kann dir zwar nicht sagen ob es besser wird,aber so ein wundervoller Mensch wie du es bist,der verdient das alles nicht,der verdient was besseres und vielleicht wird deswegen alles irgendwann besser!
    Fühl dich von mir ganz dolle geknuddelt!

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