Dienstag, 28. Mai 2013

Mit großen, fragend, starrenden Augen blicke ich zu ihr hinauf. Mit Augen so endlos tiefen leer. So groß wie der aufgehende, silberne Mond. Eine silberne Metallplatte leuchtend dort oben im düsteren nichts. Blasse Haut, so strahlend hell. Die Farben scheinen unheimlich weis. Schimmert wie verlorener Schnee, im vergessenen tiefsten Winter. Gefangen und vergessen zwischen den höchsten Bergen. Im Norden wischen Ländern und Wiesen. Leuchtet wie der Mond im See. Undurchdringbar. Undurchschaubar. Offener Mund, blutrot, rosig schön. Erfleht mit stummem Schrei. Still hinaufsteigend, unsichtbar in die kalten Lüfte. Die Welt scheint blutleer. Eine Welt, kühl, vereist, glitzernd, als wäre alles nur glattes Eis. Kein Leben, kein Geräusch. Nur die kalte Stimme des Eises. Kälte fließt durch Adern. Kälte kriecht durch Glieder, raubt alle Kraft, sucht wärme. Kälte durchdringt, mit eisigen Finger der Schatten in zerronene Seelen. Findet sie nicht. Vergeblich, schwach die Suche wird fortgesezt. Nebel kriecht über den stillen See hinweg, bahnte sich seinen Weg flach über dem harten Boden entlang. Gierig verzehrte er sich nach den kleinen Pflanzen, frisst sie und nimmt sie im inneren der weisen Dunkelheit auf, verdeckte sie vor stillen Beobachtern. Mein Atem kommt stoßweise, in weißen Wolken. Der Atem meiner Lügen so kalt und rau. Doch wird dieser mir geraubt, als sie her kommt. Mit Beinen so schwer wie Blei. Erzitternd heftig die brüchige Erde unter mir, durch Schritte so fest, so laut, so schwer. Unter mir keuchen die Ratten, versklavt von Dunkelheit, die eine der anderen niemals gleich. Verzehren die Organe, stillen sich mit Blut.Verschwinden im fahlen Licht in den Abgrund der Düsternis. Tausend Steine schleift die Gestallt sie mit sich. Ziehend, rollend lautlos hinter sich her. Als einzige weise spuren hinterlassent, streift sie durch ihr Areal, der Zeit. Tausend verdammte Seelen, durch ihre Schuld zerschlagen, zerbrochen. Vergessen wie einst ein kalter Durchdrungen von Finsternis. Sie wurden zurückgeholt, in die alte Welt. Herzen schreien im Dickicht aus flackerndem Dämonenfeuer. Ich kneife meine Augen zusammen fester und fester. Sehe punkte vor mir aufleuchtend schwarz. Explodieren schweigend Lichtlos in meiner Netzhaut. Eine Verdammte ohne Sinn. Kein Zweck erfüllt mein Dasein in dieser trostlosen Welt. Lebe im Schatten zerissen zwischen Tag und Nacht. In meiner Unwissenheit verzweifele ich. Keiner kann sagen wie es endet. Dennoch kein Geheimnis, dass es leicht zu beenden ist. Verdammt sei die vergänglichkeit. Ich reiße meine Augenlider auf. Sehe starr voller Schreck in das Gesicht der wanderten Realität, die ihre kahlen Eisfinger nach mir ausstreckt. Zeitlos schwebt ihr Schatten. Alles was bleibt ist ein eisiger Hauch. Alles tot, kalt und gefühllos, einsam und nie vergehend. Realität kommt mit einer furchtbaren kalten hauch.
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Heute war wie immer... boah nein. Keine lust auf so ein gelaber. Lest meinen Blog und ihr wisst wie mein Tag war. Statt drinnen in meinem Zimmer an mangelnder frischluft ersticken, schnappte ich mir meine Gitarre – aufgrund faulheit das fenster zu öffnen, logisch ne? – nach draußen auf das Dach des Gartenhäuschen meines Nachbarn. Blöde Frage aber WARUM? Erstens mal ist es langweilig sich auf dem eigenen Gartenhäuschen nieder zu lassen, zudem ein einfacher Kieselstein ausreichen würde, um das ding einbrechen zu lassen. Und da ich schon die inneneinrichtung unseres Hauses zerstört habe, ließ ich dieses gammelige ding verschont. Zum nächsten ist es scheiß egal, weil die gesamte kleine verhasste, spießige Nachbarschaft im Urlaub oder bei der Arbeit ist. Zum letzten: Ich liebe Dächer. Die eignen sich nich nur wunderbar zum runterspringen und abkratzen, sondern auch zum alleine sein und blöd da sitzen. Dieses Dach eignet sich leider nur zum sitzen und runterspringen aber nicht zum abkratzen -.- Zu niedrig. Das einzige was damit bezweckt werden kann, ist sich das Bein brechen. Mies. Aber ich steh ja auf Schmerzen. WAS für ne fabelhafte Aussicht dort oben! Fragt mich nicht wie ich dort mit samt Gitarre hoch gekommen bin. Ne Seekuh hätte es eleganter gemeistert wie ich. But fuck it! Ich und Eleganz HAHAHAHAHAHAH  war ja noch nie mein Gebiet. Leider war mir wieder mal nich bewusst, wann genug war und zwecks dessen hatte ich auch zwei Flaschen Schnaps, aus meinem persönlichen Vorrat mitgehen lassen. ES LEBE DAS SINNLOSE BETRINKEN!!!
 
Wenn diese fabelhafte Woche nicht noch andere Lebenswesen neben den Spinnen an meiner Wand mir vorzeigt und etwas anderes beinhaltet außer musik, sinnlose texte schreiben, verzweifeln allein im haus, meine sensibilität erschiessen, mich mit grauenhaften billigwein betrinken, mit musik in den ohren um vier uhr morgens durch die straßen rennen und volkommen in der musik und stille aufgehen. ... oder in alkohol, je nachdem  (ohne scheiß, das ist fast schon witzig), schlechte horrorfilme anschauen und in meinem eigenen blut ertrinken ... STERBE ich. Mein Einfallsreichtum das einst über bescheuerte Ideen verfügte, mit der ich wunderbare die blöde Zeit totschlagen konnte, ist momentan im Urlaub. Vertretung: Trübsal (hahah wie schmeichelhaft untertrieben von mir) und langeweile. Um es auf den Punkt zu bringen: Ich hab die Schnauze voll immer allein zu sein! HERZALLERLIEB!

Ps: unnötige Mitteilung: ich hab mich in mein 'kill zombies' t-shirt verliebt. Wuuuiii.♥♥

1 Kommentar:

  1. zu deinem kommi: hah, kratzen.. so fängts bei jedem an, nicht?

    ich weiß ja dass du nicht gern über probleme redest, deswegen frag ich einfach mal nicht nach warum.. jeder hat seine Gründe. :/

    oh Mathe steht noch an.. wer schreibt an einem FREITAG denn bitte Matheprüfung?! -.- '

    hach.. das lenkt sich wieder ein, das weiß ich. mein herz würde ich manchmal nur ZU gerne erschießen.. oO

    zu deinem post: bei dem Teil mit der Seekuh musste ich lachen, echt. :)

    Dächer sind was tolles.. einfach rumsitzen und die Welt mal welt sein lassen, hat schon was..

    Spinnen haben was.. ekliges ._. außer die von MCR, die hat was.. geiles. :3

    das T-Shirt mag ich mal sehn. :o

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