Samstag, 6. April 2013

Wortlos



Ich fühlte mich unbeholfen, als meine Mutter heute das Haus betrat. Wollte laut aufschreien, als sie die angenehme stille mit einem lauten "ich bin wieder da" durchbrach. Mich beraubte. Ich wünschte mich überall hin, nur nicht in ihre Nähe. In Niemandens Nähe. Wenn man lange Zeit alleine war, fängt man an es zu lieben und sich in der Nähe anderer unwohl zu fühlen. Man sehnt sich nach den stillen Gedanken und der Ruhe um einen herum. Kaum tritt eine unerwünschte Person in den Raum, ist es als wird eine Glasscheibe zerschlagen,  die stille, das alleine sein wird durchbrochen. Ich schrecke zusammen. MCR tönt laut in meinen Ohren und ich fühle mich für wenige Sekunden verstanden. Ich kann mich nicht bewegen dazu die Musik auszuschalten. Niemals!  Nicht so lange ich atme. Ihre Lippen bewegen sich. Es schert mich nicht. Lausche der angenehmen, zugleich trösteten Stimme, welche durch meinen Kopf wirbelt, begleitet mit lauten Gitarren Klängen. Meiner Gläsernes Gefängnis wird durchbrochen. Dir Isolation, welche mich vor det Welt schützten sollte... einfach fort. Zerschlagen. Schleicht sich die Einsamkeit jedoch in den grauen Alltag ein, sehnt man sich nach Zweisamkeit. Einen zweiten Menschen,  der genauso denkt, mich in den Arm nimmt und wir uns einfach nur anschweigen. Stille. Schweigen. Ich hasse reden. Reden ist überflüssig. Worte sind sinnlos. Sie verletzen bloß. Nur gibt es keinen der das versteht.  Mein schweigen versteht, mich nicht drängt.  Worte sagen nichts. Sie können genauso gut gelogen sein. Nur... das finden einer Person,  die dich auch ohne Worte versteht ist scheinbar unmöglich.

"Ich verstehe dich. Wortlos"

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