Vom Tod und wie er tanzt
plötzlich
knochige hände
wie sie auf mich zeigen
stimmen
verhönend
erschallen
laut
in meinem kopf
schrecklich
unaufhörlich
anschwellente panik
packt mich
fest
würgend
wie ein stein
kommt es
überrollend näher
ein scharfes zerren
an armen, beinen bauch
jeder schritt
das blutige aufreißen
meiner brennenden haut
schmerz
wie flackerndes rotes feuer
wütend
unzähmbar
wild
wunderschön zerstörend
er will nicht weichen
zereisst mich schier
in tausende teile
wie scherben
am boden zerspringen
betäubt die sinne
die tränen
aus schwarzen augen
wie sie mir die sicht rauben
die der welt
ihre farben rauben
es bleibt das schwarz
in einer grauen
blicklosen welt
lässt mich schwächeln
lässt mich schlafen
ein seiderner vorhang
legt sich sanft
fallend
über mich
die schmerzen
in das unendliche schwarz
schubst mich tiefer
mich ins grabe zu bringen
gewinnen überhand
das jenseits nimmt mich auf
ich kann es spüren
die kälte
der dunkle schleier
der tod persönlich
kommt mich hohlen
einst lenkte er mich
durch den tristen alltag
nun bringt er mich
fort
an einen ort
die zeit so bedeutungslos
schwarze seele
schwarze haare
schwarze augen
schwarze zeit
das gesicht verhüllt
der dunkle umhang
gefährlich
aufwallend
wie nebel im wald
verfürht er einen schleiertanz
gespenstisch
undurchsichtig wie der mond
schwebt er in der luft
ein geistergewand
wie es flattert
unsichtbare schleier
schmiegen sich an seinen
unsichtbaren körper
die kalten knochigen finger
seht ihr
wie sie nach mir greifen
in meiner eigen zerissenen kleidung
verfangen
in meinen armen schwebt
sanft meine haare liebkost
sag auf nimmer wiedersehen
du einsames
erbärmliches
wesen
du schwarzes leben
erbärmliches
wesen
du schwarzes leben



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