Mittwoch, 17. April 2013

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Ich weiß nicht, ob ich mich je überwinden kann mich mit dieser Welt anzufreunden. 
Sie scheint zu groß und unberechenbar für mich. Unbezwingbar alleine. 
Dennoch sehne ich mich nach einen neuen Ort, an dem ich, ich selbst sein darf.
Nach den Augenblicken, in denen ich meine Maske ablegen darf.
Alte Zeiten. Möchte behaupten dürfen, dies sei die Beste Zeit meines Lebens gewesen.
Aber so ist es nicht. Ich bin Meilenweit davon entfernt um glücklich sein.  
Bei genaueren Überlegen, wäre das zu viel verlangt.
Ich sehne mich nach dem Moment, in de ich wieder ich selbst sein kann.
Aufwachen ohne mich zu fragen, 
was es den bringen soll nun die Augen aufzuschlagen und diesen Tag zu beginnen.
Nach den Momenten, indenen ich nach Hause komme und mich nicht fehl am Platz fühle.
Mir wird klar, dieser verhasste Ort ist einer der vielen Gründe, warum ich mich so schlecht fühle.
Meine Gedanken so schlimm macht.
Ich fühle mich in den Schatten gedrängt und in der Dunkelheit vergessen. 
Vertraue keinem. Wie kann ich auch, wenn ich mir selbst nicht vertraue? Ich bin nicht vertrauenswürdig.
Ich habe vor mir selbst Angst, weil ich mich selbst nicht mehr erkenne.
Ich suche nach Gründen noch Tiefer zu schneiden, finde aber keine mehr.
Ziehe die Klinge immer und immer über den Arm, nur um etwas zu spüren.
Blut tropft wie Gift von meiner Haut.
Ich habe die Klinge schon vor langem als neuen besten Freund empfunden.
Ich habe die Macht mein Leben zu beenden. Jederzeit. 

Ich bin krank, gestört, es nicht wert hier zu sein.

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