Mittwoch, 20. Februar 2013

behind the wall

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Und wieder eine hohe Wand.
Sie ragt unendlich in die höhe. 
Sie endet nicht.
Keine Fenster.
Keine Türen.
Keine Tore.
Kein Licht.
Ein hauch von nichts.
Ich will aus der Dunkelheit herausbrechen. 
Ich will ihr entfliehen.
Dieser Hölle zu entfliehen.
Sie hinter mir lassen. 
Die Mauern meiner Welt durchbrechen.
Doch jeglicher versuch die Wand zu durchbrechen scheitert.
Ich stoße mich nur blutig.
Pralle oder rutsche ab.
Warten. 
Warten bis mir jemand ein Seil hinablässt,
ich mich hochziehen kann.
Doch ich warte vergeblich
für die Ewigkeit in der Finsteren Nacht.
Ich sehe zwei Auswege vor mir.
Den Umweg oder die Abkürzung.
Den leichteren oder den schwereren.
Leben oder Sterben.

Den Tod sehe ich deutlich vor mir.
Er ist mir nahe wie nie zuvor.
Ich habe keine Angst vor ihm.
Er wird mir von Tag zu Tag symphatischer.
Mich zu befreien.
Mich zu erlösen.
Mich in eine andere Welt zu bringen.
Bis ich ein hauch von nichts sein werde.

Doch nicht einmal der Tod wagt es an jemanden wie mich zu denken.
 

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