Freitag, 15. Februar 2013

atmen kann hart sein

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ich liege auf meinem bett. 
die augen weit aufgerissen,  
musterte meine zimmerdecke
steriles weiß. unberührt. unbelebt.
wie ich.
arme und beide weit ausgestreckt. 
stille.
ich nehme nur meinen eigenen herzschlag wahr. 
mein herz. 
deutlich wie es schlägt. 
das blut durch den körper pumpt. 
mein regelmäßiger atem. 
ich stelle mir vor, 
wie es wäre 
wenn mein körper plötzlich damit aufhören würde
es nie wieder anfangen würde.
aus heiterem himmel. 
ohne grund.
wie ich meinen letzten atemzug nehme.
mein herz ein letztes mal hart schlägt
bevor es zum stillstand kommt
 seine ewige ruhe findet
 ich meine augen schließe
für immer
mein körper erschlaft
jegliches leben aus ihm weicht
für immer
meine seele ihre freiheit findet
für immer und ewig.   
ich würde die umwelt endlich erlösen durch mein verschwinden.
all meinen mitmenschen das leben erleichtern
wenn ich fort bin

ich schließe meine augen. lächle. 
warum? ich habe keinen grund dafür.
ich bin zu jung um mir gedanken über den tod zu machen. 
meinem tod.
und trotzdem tu ich es. 
wir alle.

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