Samstag, 23. Februar 2013

Du störst.

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Die tage seit meinem letzten richtigen Post waren der letzte Horror.
Geprägt von zerstörenden Wutanfällen, Panikattacken und Zusammenbrüchen.
Man lebt einfach damit.
Schließlich hielt es es heute nicht mehr aus, stand vor der Tür einer Freundin.
Dachte ich zumindest, dass wir das noch wären. Ich klingelte. Sie öffnete die Tür.

„Du störst.“

Desinteressiert.
Kalt.
Ausdruckslos, voller Abweisung und ein Unterton von hass.
Die Worte klangen aus ihren Mund und ich begriff erst nicht.
Kein Ton entrang sich meinen Lippen.
Ich begriff nicht was ich noch zu sagen hatte.
Spürte nichts.
Doch dann, als ich mich wortlos, enttäuscht genickt von ihr abwand...
Wie Giftgetränkte Klingen schnitten diese zwei scheinbar unbedeutenden Worte,
dieser Ausdruck ihrer Abweisung in mein Herz.
Die Ablehnung raste durch mich hinweg.
Es war nicht die erste Abweisung dieser Art.
Doch umso sehr schmerzte es mich.
Ich kam mir vor wie Abschaum. 
Wertloser Dreck bleibt Abschaum.

Und Abschaum hat auf dieser Welt nichts zu suchen.

Ich bin selbst schuld daran. 
Immer wieder zieht dies durch meine Gedanken Korridore, vermehrt sich, zerfrisst alles, was sich in den Weg stellt, zerfrisst mich von innen heraus und gibt der Panik Platz, sich auszubreiten, mich einzunehmen, beherschen.

Nein. Nein, nein nein!
Resignierend, fast ein wenig verzweifelt drehe ich meinen Körper fort von der Wand und schließe die Augen.
Als würde ich dadurch den Blickkontakt zu meinem Denken verlieren, es im Keim ersticken. Ersticken.Welch ein schönes Wort in meinem Fall.
Wieder und wieder drehe ich mich unruhig auf eine andere Seite meines Bettes. Immer hecktischer. Schmerzvoll wird mir das atmen untersagt.
Bekomme keine Luft mehr.
Meine Hände. Zittern. Unkontrolliert.
Mich überschwemmt die sinnlose Panik aufgrund meiner Gedanken.
Ich hasse dieses Gefühl, hasse es so unendlich sehr.


Ich möchte nicht mehr gehasst werden. Ein wenig geliebt werden, zu spüren wie es ist, wenn sich jemand um mich sorgt.. alles, nur nicht wieder verachtet werden.

Mein Ziel für heute Abend: Die zwei 1/2 flaschen Rotwein (ich hasse Rotwein), die ich von Keller meiner Großeltern mitgehen lassen habe im laufe des abends/ der Nacht platt zu machen, die Blaubeermuffins♥, mit denen ich mich eingebunkert habe in meinem Zimmer, versuchen am Leben zu lassen und dazu  mein Gehirn mit Alk so zu lädieren, dass es mir nicht möglich sein wird zu denken.
Nebenbei noch versuchen mir nicht die Arme aufzuschlitzen oder in irgendeinerweise etwas anderes zu zerstören. Wird mir nicht gelingen. Zu schwach. Versuchen zu überleben. Genialer Plan.

Verzeiht mir. Ich habe nicht mehr die Kraft gerade, auf eure Kommentare zu antworten.
Der Text ist im übrigen Bullshit. Sorry, dass ich euch das antue. Aber den Blog wegen meiner unkreativität und unfähigkeit zu löschen, wäre blödsinn.

Kommentare:

  1. ich lese gerne deinen blog.
    &' ich find den post nicht bullshit, es sind gedanken die gerade in dienem kopf rumschwirren außerdem schreibst du weniger für uns als mehr für dich.
    ich finde es immer schön zu lesen wenn du mir nette kommentare da lässt und ich würde auch gerne dir ein paar liebe worte da lassen.. nur ich weiß nicht was ich sagen soll, ich kenn die situation man lernt damit zu leben.. das ist alles, das ist der weg wie man es verdrängen kann. ich versteh dich. und ich habe beinah deinen gesamten blog gelesen und ich finde nicht das du es verdient hast so behandelt zu werden.
    bitte bleib stark.
    es wäre einfach verschwendung wenn du gehst. <3
    denn auch wenn man uns, die "außenseiter" manchmal als verrückt bezeichnen mag, aber macht das nicht die besten aus ?

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    1. danke dir♥ das ist so lieb von dir.

      fast den ganzen blog? ohje. da hattest du aber viel zu lesen :D

      ich werde es versuchen. du aber auch♥♥

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