Donnerstag, 28. Februar 2013

it's all because of you

Es ist seltsam so ganz ohne meine Mutter. Jedoch... vermissen? Niemals. Sie ist erst zwei Tage fort und ich fühle mich wahnsinnig befreit nachhause zu kommen, ohne dass mich diese ewige Streiterein erwarten zwischen mir und ihr oder meinen Eltern. Wie es mit Dad aussieht weiß ich nicht. Außerdem liebe ich es, früh morgens die Musik aufzudrehen, am besten noch Nirvana und der Tag beginnt mit etwas gutem, bevor mich die ganze Scheiße einholt. Zwar bleibt der Haushalt etwas auf der Strecke liegen in unserem Vater-Tochter Haushalt, ist jedoch auch nicht so schlimm. Irgendwie müssen wir es organisiert bekommen ohne meinen Mutter für ungewissen Zeit. Ich versuche meinen Teil beizutragen so gut es geht. Ich weiß, wenn Dad nachhause kommt ist er am Ende, genauso wie ich nach der Schule, nur noch mehr.
Trotzdem fürchte ich die stille immer noch. Das alleine sein tut mir nicht gut. Doch was kann ich schon dagegen tun?  Mir geht es unverändert. Beschissen.  Das Leben, die vergangenen Ereignisse und neu gewonnene Erkenntnise drücken mich nieder, auf den Boden.  Doch noch kann ich dem allen standhalten. Wie lange noch? Meine stützen beginnen zu brechen. Stück für Stück. In letzter Zeit, höre ich vor dem Schlafen gehen immer solange The Pretty Reckless bis ich eingeschlafen bin. Diese Musik hat eine wahnsinnige wirkung auf mich. Fast schon eine beruhigende. Das erstemal seit langen, schaffe ich es wieder ohne Alpträume die Nacht durchschlafen zu können. Himmel, ich liebe diese Band, auch wenn das meine Umgebung anders sieht. Dasselbe wie mit Green Day. Meine Fresse, die Leute wissen doch gar nicht was sie alles verpassen mit ihrem Urteil!
Ich frage mich immer wieder, wann meine Mutter wieder hier aufkreuzen wird. Ich kann sie nicht hassen. Lieben jedoch auch nicht. Für mich ist sie nicht mehr als eine Frau die... mein Leben zerstören will? Bereits hat. Ich kann ihr jedoch keine Vorwürfe machen, warum das auch immer so ist.Ob dann die scheiß Streitigkeiten wieder von vorne los gehen? Ich will es nicht wissen. Sondern bin froh, dass ich eine Zeit lang meine Freiheit zurück habe.

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Morgen Mathearbeit. 50/50 Chance, dass ich die nicht verkacke. Das wird nichts. So war es schon immer. Warum sollte es gerade morgen anders sein? Ich bin bin zu dumm dafür. Das ist okay. Man kann nicht in allen Fächern so gut sein. Trotzdem habe ich angst davor morgen aufzustehen.

Ich habe festgestellt, dass ich mehr angst habe, andere Menschen zu enttäuschen, als mich selbst.

Kommentare:

  1. Ja. Es ist echt komisch so ohne Mutter. Ich wohne selbst bei meinem Bruder.. immerhin ist der ziemlich pingelig was die Ordnung angeht :D Du bekommst das mit dem Haushalt schon in :) Und ich beneide dich so sehr dafür, dass du morgens aufdrehen kannst.. *-* Ich liebe es einfach ! Dann geht man manchmal echt mit ner ganz anderen Einstellung in den Tag :)

    Trotzdem viel Glück bei der Arbeit :) ich will auf jeden Fall wissen wie sie war ! :) <3

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  2. hach..ich beneide dich! morgens nirvana?! und der tag startet HAMMERGEIL! jaa in letzter zeit höre ich auch irgendwie häufiger the pretty reckless..und die musik hat echt ne beruhigende wirkung..allerdings schaff ich das mit dem schlafen nicht ganz so, ich hab zwar keine alpträume aber brauche ca. durchschnittlich 4 stunden bis ich einschlafe.. :(
    ich freue mich dass es dir besser geht und das wird langsam glaub mir! :)
    <3

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