Montag, 25. Februar 2013

just kill me

 (ich mag den Song total irgendwie )


Ein Tropfen fällt zu Boden.
Ein kleiner Kreis voll salzigen Wassers bildet sich auf dem kalten Asphalt,
vermischt sich mit roten Blut,
welches hinab von meinem Arm dickflüssig läuft, von meiner Hand tropft.
Leere in mir.  
Wieso bin ich hier allein? Allein in der Dunkelheit? 
Warum zum Teufel, habe ich keine Freunde, warum hält keiner zu mir? 
Bin ich es nicht wert?
Jedes Staubkorn hat mehr rechte als ich.
Ich bin gestolpert, mich aufgeschürft, habe mich verletzt. Jeder wird es mir glauben.
So unglaublich es klingt. Jeder. Ich Lüge solange, bis ich es mir selbst abkaufe.  
Wenigstens denke ich die Wahrheit. Ich sitzt auf dem kalten Bordstein und betrachtet die Straße.
 Es ist Winter, Arschkalt und ich habe nichts besseres zu tun, als solange hier zu sitzen,
bis ich wieder krank werde.
 Meine Gedanken sind nicht hier, nicht in dieser Stadt, nicht in diesem Land.
Ich schwebe weit weg, in eine vergangene Zeit, überall, nur nicht hier.
Die Laternen die aufblitzen holen mich aus meinen Gedanken zurück.
Mittlerweile ist alles beleuchtet. In der Dunkelheit der Nacht leuchten die StadtDorflichter wie Sterne.
Dunkel, klebrig und rot glänzend, geronnenes Blut klebt an mir, als ich meine Hand erhebe.
Der Wind zersaust meine Haare.
Mich stört es nicht.
Es fühlt sich an, wie ein sanftes streichen über meinen Kopf.
Doch da war noch etwas neben der Leere in mir und dem roten Lebenselexier an meinen scheinbar unschuldigen, zarten Händen.
Dieser Hass, diese Trauer, die an meinem Herzen frisst und jedes Mal weiter vordringt,
wenn ich erkennen muss, dass es hier keinen Ausweg gibt.
Wie oft habe ich mir schon gewünscht tot zu sein und wie ich hier unter dem Nachthimmel sitze,
so wünsche ich mir,
ein Blitz möge hernieder fahren und mich erschlagen.
Gnadenlos.


600. Post *freu* ha ha ha.

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