Sonntag, 10. Februar 2013

gefangen im nichts

Ich verabscheue Krankenhäuser.
Sie verbergen den Tod in sich.

Warten, warten, warten.
Warten auf was, verdammt? 
Ich fühle mich so hilflos.
Ich muss doch irgendetwas tun können.
Außer warten.
Kann mir den niemand versichern,
das alles gut wird?
Selbst wenn es eine Lüge ist.
Und es war bisher immer eine gottverdammte Lüge!
Ich will ein Kissen zum umarmen, da mir diese Geborgenheit niemand geben kann.
Vorallem Gewissheit ob es Oma gut geht ; (
Ich bin momentan nur noch am heulen, habe den Wartesaal verlassen.
Ich ertrage es nicht, wenn mich meine Familie so sehen muss.
Streune lieber alleine durch die leeren, dunklen Gänge des Krankenhauses.
Ich denke, zu der Tatsache, das der anfängliche Schock nachlässt,
kommt der restliche scheiß hinzu, all die Sorgen, welche mir in den letzten Wochen den Atem geraubt haben.
Mich in ein erneutes Selbstzerstöerisches verhalten getrieben haben, in die Schlaflosigkeit und in den wahnsinn.
Alles zusammen bildet meine gestörte Persönlichkeit, ein Wrack. Am gefühlten Ende.
Ich fühle mich verlasserner wie nie zuvor.
Ich nehme die Einsamkeit deutlich wahr, wie sie mich umhüllt, in mich dringt. Mich auffrisst.
Kein laut dringt irgendwo durch, nur meine leisen Schritte halen wider an den Wänden.
Unheimlich. Doch es stört mich nicht.
Wie in einem schlechten Horrorfilm.
Ein Alptraum. 
Gefangen darin.  
Genau. Das muss es sein.
Ich bleibe stehen.
Zittere. Meine Beine geben nach.
lasse mich die Wand hinuter gleiten, unterdrücke mein schluchzen.

Wie immer. da ist niemand, wenn man jemand braucht. niemand.

Kommentare:

  1. Oh Süße.. ich wünsche dir ganz viel Kraft!
    Ich weiß, wie schrecklich es in diesen Krankenhäusern ist. Da kommt man rein und fühlt sich direkt krank. :(

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  2. Oh Gott..
    Du bist nicht alleine hörst du ! Es sind Leute da die an dich denken ! Auch wenn du das nicht glauben willst !
    Bleib stark.. du musst stark bleiben.. :( <3

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