Sonntag, 24. Februar 2013

von billigwein, lauter musik und sinnlosem betrinken

Meine Lider tauchen mein Blickfeld in angenehmes schwarz, mit kleinen bunten Punkten, die mit meinem Bewusstsein spielen.Ich lehne sitzend gegen die Wand. Wie so oft. Ich spüre, dass ich nicht mehr ganz meiner Besinnung bin, was mir jedoch egal ist. Meine Gedanken sind vernebelt. Wie so oft. Ich fühle die Müdigkeit in mir hochsteigen, wie sie mich einnehmen versuch. Meine Augen schmerzen, doch ich zwinge mich sie offen zu halten. Reibe mir schlapp meine Augen, versuche die Müdigkeit zu vertreiben. Als ich beiläufig auf meine Finger schaue, sehe ich wie das restliche schwarze Augen Make-up dran klebt. Der Nachteil am dem Zeugs, neben dem Vorteil, dass ich schwarze geschmickte Augen liebe. Meine Mutter war anfangs skeptisch, jedoch war sie jetzt der Meinung schwarz steht mir, nicht dass es mich interessieren würde, was sie zu sagen hat. Ich stütze mich schwach an der Wand erhebe mich von meiner erbärmlichen Stellung mit wackeligen Beinen spüre aber sofort die starke Wirkung des Alkohol, der mich zuvor noch sanft schweben lies und jetzt knallhart auf den Boden aufknallen lässt. Sofort nehme ich wahr, wie mir das Zeugs durch die Venen knallt. Mir wird schwummrig. Nur mit Mühe und Not kann ich mein Gleichgewicht halten. Im Unterbewusstsein merke ich, dass ich etwas übertrieben habe. Ich bin erfrischend betrunken. Mein Blick fällt auf die Flaschen am Boden. Scheiß billigwein! Der Alkohol, welcher immer noch in meinem Blut pulsiert, lässt meine Wahrnehmung verschwimmen. So sollte der Samstag Abend starten, mit ausgeschaltetem Gehirn, lauter Musik und billigen, x-beliebigen, ekelhaften Wein. Mein Ziel des abends war erreicht und zwar permament drauf geschissen, was jemand anderes dazu sagte. Wie so oft.
Tumblr_mfwmrc8pxa1rj1lslo1_500_large


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen