Samstag, 2. Februar 2013

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Die Straßen sind leer und verlassen, als ich sie betrete. Es ist Nacht. Eisige Kälte. Ich gehe einige Schritte. Entferne mich von meinem Viertel. Green Day tönt laut in meinen Ohren. 
Ich zittere. Unter meiner Lederjacke trage ich nur ein T-shirt.
Zugegeben keine gute Voraussetzungen, bedenkt man den eisigen Wind, die vielen Schneeflocken,
welche wild in der Luft herumwirbelten, um anschließend auf die Erde hinabzusinken.
Völlig entgegen der Warnung von Dad, 
ich solle vorsichtig sein, 
beginne ich einfach los zu rennen
mitten auf der Straße. 
Verrückt. 
Wahnsinnig. 
Lebensgefährlich.
Es könnte jederzeit ein Auto um die Ecke rasen. 
Who cares? 
Dann sei es halt so. 
Ich spüre den kalten Wind, welcher mich umscheichelt. 
Ich renne immer schneller, 
spüre die Freiheit. 
Es tut so wahnsinnig gut.
Meine Füße tragen mich immer weiter,
bis hin zum ende des Dorfes.
Mein Herz schlägt wild.
Das Blut rauscht mir in den Ohren.
Gerade noch so kann ich mich auser Atem an die Seite stellen,
da ein Auto auf mich zugerast kommt.
Der Fahrer bemerkt mich nicht mal als er an mir vorbei rast.
Ich bin unsichtbar. Schwarz wie die Nacht.
Ich laufe erschöpft zurück.
Die einstige kälte ist längst von mir gewichen.
Zurück in mein Viertel,
unsere Straße, unser Haus.
Ich gehe unsere Einfahrt hoch,
bleibe stehen,
blicke in den unendlich schwarzen Nachthimmel,
während die letzten töne von Homecoming ertönten.
Nobody likes you
Everyone left you
They're all out without you havin' fun

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