nightmare or fucking reality?
Verwirrt gehe ich die einsame Straße entlang und weiß nicht mehr warum ich hier entlang laufe, warum ich das tue.
Es war der
plötzliche drang raus zu müssen und ich wusste nicht warum. Hinaus in das
weite, die mir die Freiheit schenkt. Zumindest nehme ich das an.
Vielleicht möchte ich meine Gefühle und Gedanken
ordnen, da alles momentan gerade so ein riesiges durcheinander war und ich
selbst nicht wusste, wer ich war. Wer bin
ich? Ich weiß es nicht, doch ich sollte mir keine wirklichen Gedanken darum
machen. Irgendwer war ich, nur habe ich es selbst noch nicht geschafft mich zu
finden.
Die Straßen sind wie leergefegt, keine Menschenseele, dabei war der Himmel glasklar,
keine einzige Wolke war am Himmel und es herrschten Traum Temperaturen um diese
Jahreszeit. Ich hasse diesen Ort, doch wenn es darum ging, seine Ruhe haben zu
wollen, war es Perfekt geeignet dafür. Nur selten begegnete man Menschen auf
den Straßen. Ich war ein Mensch der das alleine sein liebte, ruhe brauchte um
sich selbst klar zu werden. Doch die Einsamkeit fürchtete ich sobald sie besitz von mir ergreift. Ich versuche sie meist zu umgehen.
Zu der Dunkelheit fühlte ich mich meist
hingezogen, wusste selbst nicht warum, fragte aber auch nicht danach. Es war
nun mal so.
Die Straße führt nach
rechts. Ohne zu zögern laufe ich weiter. Ich weiß nicht wohin sie führt, zögere
aber nicht diesen Weg zu nehmen. Warum zögern? Ich tu es einfach. Was kann schon schief gehen? Unser ganzes
Leben hängt von Entscheidungen ab, da macht diese eine Entscheidung keinen Unterschied.
Minuten vergehen und mir wird klar, dass
ich nicht mehr umdrehen will, nicht mehr kann. Es ist unmöglich.
Zuhause. Das Wort war mir
fremd. Das Gefühl war mir fremd. Dort war alles nur schlecht. Ja, dort war alles nur schlecht. Ich will nicht
mehr dort zurück. Entschlossen setzte ich meinen Weg in das unbekannte fort.
Wohin er mich auch führen mag. Doch ich bin bereit, für alles. Bin ich das? Ja. Wirklich? Nein!
Meine Schritte werden langsamer, mein
entschlossener Gang lässt nach. Die Umgebung bleibt mit mir stehen.
Prall
scheint die Sonne auf mich herunter und wärmt mich. Doch mein kaltes
Inneres
lässt sie kalt. Völlig unberührt. Die wärme wurde ausgespert. War ich bereits Tod? Doch ich muss
weiter. Ich darf hier nicht verweilen, niemals zurück blicken. Der Drang weiter zu
laufen, wurde wieder stärker. Ich tat es einfach. Wieder drängt sich
die Frage
mir in den Sinn, was ich den schon zu verlieren habe.
Nichts. Es konnte
nur
besser werden. Alles. Minuten vergehen und die verlorene Straße nimmt
kein
Ende. Sie scheint kein Ende zu haben. Immerzu die selbe Richtung. Schritt für Schritt. Wohin? In meine Zukunft? Eine sehr trostlose Zukunft.
Da
sehe ich eine schemenhafte Gestalt, wenige Meter von mir entfernt. Ich kneife meine Augen zusammen. Die Sonnenstrahlen blenden mich.
Ich
kann das Gesicht nicht erkennen, da dieser jemand mit dem Rücken zu mir steht, spüre aber eine Anziehungskraft die von der Gestalt
ausgeht, eine Art Verbundenheit zwischen uns. Es ist seltsam. Wer ist diese Person? Ich will auf sie zu laufen,
doch
meine Beine weigern sich schneller zu werden, lassen sich nur mühsam heben. Krampfhaft versuche ich es weiter. Doch sie werden immer schwerer.
Werden
so schwer wie Blei. Ich bleibe stehen. Wie eigeforeren. Kälte.
Alles wird undeutlich.
Die Person dreht sich um, ich sehe sein Gesicht.
Seine
undefinierbare
Augenfarbe fängt an leicht zu glitzern.
Sein Gesicht sieht aus, als hätte
es ein
Engelshände geschnitzt.
Er schaut mich einfach nur an, ich ihn. Seine Mimik.. Undefinierbar.
Ich werde nicht schlau aus ihm.
Bin verwirrter als zuvor.
Meine Gedanken
sind wie fort geblassen.
Nun stehen wir uns plötzlich Gegenüber.
Ohne darüber
Nachzudenken strecke ich meine Hand nach ihm aus.
Er tat es mir gleich ohne zu zögern.
Doch kaum wollte ich sein Gesicht berühren
verschwamm das Bild vor mir. Unerwartet.
Er verschwamm vor mir und wurde
immer
undeutlicher.
Er verblasste immer mehr, mit der Umgebung.
Die Welt um mich herum drehte sich.
Ich fühle mich wie während einer wilden Karussellfahrt.
Ich verliere die Orientierung.
Plötzlich weiß ich nicht mehr wo unten und oben ist.
Ist unten oben und oben unten? wtf? hööh?
Alles in mir
schreit, er solle doch bleiben, bei mir.
Mir hier nicht zurück lassen. Allein auf dieser unendlichen Straße,
die irgendwo ins nirgendwo führt.
Ich schreie es ihm zu, flehe ihn an.
Doch..
Kein Ton verlies meinen Mund.
Er blickt zu mir. Traurigkeit prägt sein Gesicht.
Ich sehe zu wie seine Gestalt verblasst.
Sekunde zu Sekunde.
Er
verschwand mit völliger Stille.
Fort.
Dann war völlige
Leere.
Die kälte um mich herum, ergreifft besitz von mir.
Frisst mich innerlich auf,
bis ich nur noch ein Schatten meines selbst bin.
Ein verzweifelter Schrei entweicht meinen Lungen.
Dieses mal kommt ein Ton heraus.
Halt in der Umgebung laut wider.
Ich war erneut
allein.
Das Bild verschwamm vor mir. Schwärze. Ich reiße meine Augen auf. Mein alter Freund, die Dunkelheit umgibt mich.Verschlingt mich.
Mein
Atem geht unregelmäßig, ich ringe nach Luft. Schon wieder dieser verwirrente Traum. Seit Tagen,
immmer wieder dasselbe. Immer wache ich schreiend auf und die frage was
das bedeuten soll quält mich. Oder ergibt der Traum überhaupt einen
Sinn? Es fühlt sich alles so real an. Ich weiß nicht... aber dieses
wissen im Unterbewusstsein das man träumt, ist irgendwie nicht da. Und
genau das ist ja gerade das unerträgliche, das es so real scheint. Das
soll aufhören. Es zerstört mich.
Ich schalte panisch das Licht an. Blicke völlig durcheinander auf die Uhrzeit. 21.26. Meine Augen wandern zu meinem Fernsehr gegenüber meines Bettes. Ich bin eingeschlafen. Da der geplante Filmabend mit meinem Knirps nicht stattfand, musste ich mich selbst irgendwie beschäftigen. Leider.
Ich schalte panisch das Licht an. Blicke völlig durcheinander auf die Uhrzeit. 21.26. Meine Augen wandern zu meinem Fernsehr gegenüber meines Bettes. Ich bin eingeschlafen. Da der geplante Filmabend mit meinem Knirps nicht stattfand, musste ich mich selbst irgendwie beschäftigen. Leider.
Erschöpft fahre ich mir durch meine Gesicht. Es ist feucht. Ich habe geweint. Ich stehe auf, mit dem Gedanken irgendwie Druck abzulassen, welcher auf meiner Seele lastet. Mich erdrückt.
Und ich weiß auch schon ganz genau wie...
Und ich weiß auch schon ganz genau wie...
Es kann mir keiner helfen. Das kann nicht einmal ich selbst.


Ich liebe es wie du schreibst.. Es fasziniert mich jedes mal aufs neue.. und dennoch frustriert es mich.. ich will nicht dass du alleine bist.. ich will für dich da sein.. ._.
AntwortenLöschenDu schreibst so wundervoll *_*
AntwortenLöschenPass trotzdem auf dich auf! <3 :*
xoxo Moon
♥ (an meine Lieblingsblogsmenschen) because its Valentin's Day and there is allways someone who loves you no matter what.
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