Sonntag, 10. März 2013

bad dreams, bad feelings

Ich wollte schlafen gehen, doch das Koffein in meinem Blutkreißlauf hielt mich wach. Mein Gehirn brauchte Koffein, damit es nach diesen 2 Stunden und 26  Minuten unnützen und sinnlosen Schlaf der vergangenen Nacht wieder funktioniert. Es wäre kein Problem gewesen den sinnlosen Tag einfach zu verschlafen, ich konnte jedoch nicht, aus welchem Grund auch immer. So gab ich mich mit jede Menge Kaffee zufrieden, wobei ich selbst nach jede Menge von dem Zeugs, noch einschlafen könnte ohne Probleme. Außer Heute. Seit meine Mutter hier praktisch nicht mer wohnt, macht mein Vater den Kaffee sehr viel stärker.
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Als ich es dann schafte gegen vier Uhr morgens einzuschlafen, plagten mich die restliche Nacht ständige wirre Alpträume. Ich weiß nicht mehr genau um was es ging, doch in allen lief die Handlung am Ende gleich ab: Ich hatte versagt. Ich stand mit der Morgendämmer auf, mit einem miesen Gefühl im Magen, das mich erdrücken zu drohte und selbst jetzt, Stunden später noch nicht gewichen ist. Die Träume haben mir dermaßen zugesetzt, wobei ich noch nicht einmal die eigentliche Handlung weiß. Ich weiß nur, dass dieses beinahe undefinierbares Gefühl verschwinden soll. So schnell wie möglich, bevor ich auf den knallharten Boden aufknalle. Es macht mich wahnsinnig, nichts dagegen tun zu können.
 Eigentlich hatte ich gehofft, das dieser Sonntag mal ausnahmsweise schön wird aber noch ist ja noch nichts verloren. Ich konnte am Wochenende bisher nicht richtig abschalten, trotz, dass ich alle Schulbücher gemieden und permanent in der Schule gelassen habe.

Viellicht hilf ein wenig Sport. Ich halte es nicht länger aus, nichts tun zu können, planlos in meinem Bett zu liegen, den Bildschirm vor mir anzusaaren, immer kurz an der Grenze auszurasten.
Ich war gestern wieder sehr lange laufen, wobei ich überrascht bin, wie viel Kondition nach dem langen Winter noch übrig geblieben ist. Ich schätze, das habe ich den Monstern von Sportlehrern an unserer Schule zu verdanken, die mich drei mal in der Woche quälen dürfen. Jedenfalls, nachdem ich gestern wieder das Haus betreten habe, fühlte ich mich unglaublich ausgepowert, auf eine seltsame art und weiße jedoch, als würde ich schweben und meine Füße unter mir den Boden nicht berrühen. Ich war zum ersten mal nach Monaten wieder für wenige Minuten sorglos, fühlte mich frei, selbst wenn das Gefühl nicht ewig anhielt. Der harte Boden der Tatsache ist immer dicht unter mir. Er wartet nur auf meinen Aufprall.

Mir ist gerade eingefallen, dass ich noch einen Zeitungsartikel über den dämlichen Kniggekurs der über einen Monat her ist, schreiben muss. Ich hab nicht mal aufgepasst. Eine Lehrerin von meiner Schule hat mich gefragt, da ich ja mein Praktikum bei der Zeitung vergangenen Jahres gemacht hatte. Dass ich auch nie "NEIN" sagen kann. Mein Deutschlehrer ist so ein verräter -.-  Dann schreiben wir mal nen haufen mist zusammen, für was das auch immer gut sein soll. Das Thema ist so bescheuert, dass mir jegliche Lust daran vergeht, obwohl ich das schreiben liebe. Kann ja nur schrecklich werden der Bericht.

Fuck it! Ich geh joggen -.-



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