Sonntag, 17. März 2013

dead sounds like a melody

Ich schmeiße das Matebuch mit voller wucht in die Ecke und mich ebenfalls auf die weiche Matratze, die sanft unter mir nachgibt. Ich kann es einfach nicht. Ich bin zu blöd dafür. Ich kann einiges, aber definitiv kein Mathe. Jetzt heißt es nur noch am Dienstag die Mathearbeit elegant zu verkacken, eine schlechte Noten kasieren und das war's. Frustriert schnaube ich auf. Drei Stunden habe ich mir den Kopf zerbrochen, beinahe meine innen Einrichtung demoliert, weil meine Mutter wieder aufgetaucht ist und ich bei dem Krach der unten veranstaltet wurde, nicht wirklich Instande war zu denken.
Das einzige was wirklich gut in den letzten Tagen gelaufen ist, dass ich endlich meinen Roman abgeschlossen habe. Mir fehlte nur noch das passende Ende... in Form einer unerwarteten, bösen Intrige. Ich weiß nicht woher die Inspiration dazu kam bzw. welche Person als quelle meiner Inspiration diente, doch ich mochte schon immer böse Spielchen und da jeder heutzutage Happy Ends erwartet, wird in meinem Buch dieser Teil einfach übersprungen. Der einzige der es zu Lesen bekommt, wird mein Vater sein wird. Ein paar verwandte, die mich nachdem sie es gelesen habe, anlügen werden, wie sehr es ihnen doch gefallen hat. Vielleicht knall ich den Stapel Papiere einfach meinem Deutschlehrer auf den Tisch zum Korrektur lesen und als hinter Gedanken, ihm zu beweisen, dass ich mehr drauf habe als lauter einsen in Aufsätzen zu schreiben. Am Ende, wird die Gesichte in irgendeiner Ecke auf dem Dachboden langsam vor sich hingammeln, genauso wie diejenige, die diese ins Leben erweckt hat. Mehr hat er mir nähmlich nie zugetraut. Ich fahre mir Müde über mein weises Gesicht. Von unten tönt die hysteriche Stimme meiner Mutter, die schmerzhaft in meinen Ohren wiedertönt. Verschwinde einfach! Ich habe mich so sehr an mein neues Leben gewöhnt, dass ich es nicht ertrage. Ihre Gegenwart. Sie kam in mein Zimmer, ich war über den Stapel Hausaufgaben gebeäugt. Doch eigentlich diente es nur als Ausrede ihr nicht in die Augen sehen zu müssen. "Ach, ich sehe schon schätzchen, du steckst im Prüfungsstress.", da ging sie davon, beließ es dabei. Nein. Mutter. DU sieht rein gar nichts.





Kommentare:

  1. Sag sowas bitte nicht. Du bist uns wichtig. Mir wichtig. Ich würde dich jetzt so gern in den Arm nehmen... Bitte bau keinen scheiß, bitte...

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  2. oke, ich kann dich nicht im echten leben in den arm nehmen.. aber ich würde es gerne.
    ich würde jetzt gerne neben dir auf dem bett sitzen und dich in den arm nehmen, einfach da sein.
    das hört sich blöd an, sicher, aber ich kenn das gefühl.
    bitte bleib stark ♥

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  3. Thank you so much for following me! Now I'm following you! :)

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