Samstag, 23. März 2013

Der Tag wurde vollends ruiniert, als ich nicht wie gewöhnlich mit meinen Vater alleine Einkaufen ging, sondern meine Mutter unbedingt mit wollte, einen auf heile Familie machen. Sicher, Lebensmittel einkaufen ist nichts besonderes, aber ich liebe die Gespräche während der Fahrt mit meinem Vater. Für eine Stunde weg zu kommen von allem übel. Als ich erfuhr, dass sie mitkam, war ich so wütend, dass ich schwierigkeiten hatte es nicht zu zeigen, ebenso wie die Tränen während der gesamten Autofahrt zurückzuhalten. Die Stimmung war eisig, was es noch schwerer machte. Es tat richtig weh, lächeln, reden. Also unterließ ich es. Warum auch? Ich brauche meinen Eltern nichts vorspielen. Sie bemerken es nicht. Warum dann ein Theater darauß machen? Der Supermarkt war überfüllt. Es kamen zu meinem leidwesen noch mehrer Leute auf die Idee gegen abend Einkaufen zu gehen. Ich bekam Panik und stürmte am Ende beinhe wieder aus dem Laden. Grässlich. Da sitze ich lieber alleine auf meinem Zimmer. Wieder zuhause, verabschiedete ich mich mit einem kurzen "Bin weg. wartet nicht auf mich."
Drei Stunden irrte ich zielos in der kalten Gegend umher hoffte einfach nur das mich ein Auto erwischt.
Die Kälte umgab mich wie das Eis den See zufriert. Und obwohl ich so lange weg war, hat es keinen interessiert, als ich wieder zur Tür herein kam, völlig durchgefroren und am Ende. Was erwarte ich? Ist ja nur meine Familie. Meine Mutter war im übrigen wieder fort, als ich kam.

1 Kommentar:

  1. würde dich gerne beschützen vor dieser welt.
    diese welt voller kälte
    voller verachtung und schmerz.
    wenn du magst kannst du mir schreiben.
    immer.
    über mail. wenn du möchtest.

    pass gut auf dich auf ok.

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