
Der Wind pfeift durch die Bäume und ich sehe die Wolken
ausatem, die sich durch den trüben, dunklen Morgen langsam bewegen. Alles ist unter einen sanften, weisen Schicht bedeckt. Die Landschaft in helles weis getaucht. Der Schnee, welche unter den Schuhen knirscht. Ich beobachte fasziniert, das Szenarium, wie die vielen Große, fluffigen Schneeflocken, wild in der Luft herumwirbelten, um anschließend langsam auf die Erde hinabzusinken. Sanft. Lautlos. Gefühlvoll. Voller Eleganz. Der Himmel ist voller dicker, schwerer, bauschiger Wolken und leuchtet
in einem schlichten Hellgrau. Leise knirschen meine Schritte auf dem Schnee, als meine Beine mich den einsamen Weg, abseits der kleinen
Stadt, entlang tragen. Fast schon tut es mir leid darum, die Schneedecke zu betreten. Der Wind weht mir ins Gesicht und lässt meine Wangen durch die scharfe, beißende Kälte erröten.Vereinzelt landen einige
Schneeflocken in meinem Haar und schmelzen langsam dahin. Verschwinden ins nichts. Ich ziehe meine Kapuze tiefer ins Gesicht und suche Schutz hinter meinem warmen, flauschigen Schal, welcher mich vor der klirrenden Kälte beschützen soll. Wäre ich eine Schneeflocke, könnte ich die Welt von oben herab
sehen. Die Menschen würden sich freuen, wenn ich zu ihnen auf die Erde
hinabsinke, mit meinen unzähligen Brüdern und Schwestern. Jede Menge
Städte, Dörfer und Landschaften, wo wir sehnsüchtig
erwartet werden. Gefeiert, bejubelt bewundert, bestaunt. Drehen uns unbeschwert im Kreis. Und doch wären wir sobald dem Tod geweiht. Winter ist vergänglich. Genauso wie das Leben. Doch sucht es diesen Planeten immer wieder heim.
verdammt wunderschöner text! <3
AntwortenLöschentoller text ♥
AntwortenLöschenalso erstmal:
AntwortenLöschenwundervoller text! du schreibt so wahnsinnig megaschöne texte man muss einfach jdedes wort aussaugen :P
und dann noch: du hast einen blog award von mir :)
<3