Freitag, 22. März 2013

I'm not paranoid, I'm right?

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Geschafft. Es sind zwei Wochen Ferien. Nach jede menge Stress. Und doch wünsche ich mir insgeheim, dass es nächste Woche normal weiter geht wie zuvor. Dieses mal kann mir keiner rein reden, wie ich die zwei Wochen verbringen werde oder auch nicht. Mein Vater lässt mich tun und machen und meine Mutter ist momentan kein Thema mehr. Ich werde vermutlich eh nur alleine Daheim sein. Das macht mir langsam angst. Es ist unheimlich in so einem großen Haus. Unheimlich still. Angespannt still. Die letzten Wochen war es noch auszuhalten, da ich kaum zuhause war. Heute bemerkte ich es deutlich. Bei jedem noch so kleinem Geräusch bin ich zusammen gezuckt, bekomme Panik, wenn ich nur meine heiligen Vier Wände verlasse. Ich verhalte mich, als seie ich auf der Flucht in meinem eigenen trauten Heim. Ich habe mich in meinem Zimmer verbarrikadiert, als plötzlich der Strom ausging und ich im dunklen saß. Ich weiß nicht, ob ich nun über mich lachen sollte, dass ich vor schreck beinahe an die Decke gesprungen bin oder mir Gedanken machen soll, warum ich keinen Baseball Schläger in meinem Zimmer aufbewahre um zu Not jemanden eins überzubraten. Ich komme mir vor, wie zehn Jahre zuvor in meine Vergangenheit zurück gesetzt. Früher, als kleines Mädchen, mit sechs, sieben Jahre, musste mich mein Vater im trösten, wenn ich Nachts voller Panik aufgewacht bin. Ich hasste abgrundtief Dunkle Räume, hatte regelrecht Panik davor, die manchmal auch noch heute zurück kommt. Einseits mag ich die Dunkelheit, anders hasse ich sie, da sie so ungewiss und verschleiernt ist. Mein Vater nahm mich in den Arm und alles erschien besser. Heute bin ich zu groß für soetwas, obwohl diese Nächte langsam urück kehren, indenen ich voller Panik aufwache, mich nicht traue zu bewegen und doch unbedingt den Lichtschalter anmachen muss. In den Arm deswegen, nimmt mich leider keiner mehr. Das ist der Grund, weshalb ich Horrorfilme in letzter Zeit meide, da ich weiß, was es mit mir anstellen kann. Vermutlich hat es nur die Sicherungen raus gehauen, jedoch bin ich momentan so aufgekratzt ohne Grund, dass ich wohl oder übel zu einem Angsthasen mutiert bin, als könnte ich jetzt einfach hinuter spazieren und den Strom wieder anmachen. Eigentlich möchte ich hier nur noch weg oder zumindest nicht mehr alleine sein, weil wie man merkt, mir dieses ewige dauer allein sein, anscheinend zu Kopf steigt. An die kommenden zwei Wochen, darf ich nicht denken.


Kommentare:

  1. das kenn ich.
    manchmal wenn ich nachts runter geh weil ich durst hab, hab ich immer das gefühl als ob mich jemand verfolgt oder eine gestalt vor mir steht.
    letztens wollte ich ins bad und hab gedacht da steht jemand vor mir, ich konnte aber nicht mehr meine beine kontrollieren, bin ins bad, licht an, abgeschlossen und hab mich weinend vor die türe gesetzt..

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  2. Das kommt mir sehr bekannt vor.. Als ich klein war, hatte ich auch immer Angst und Panik im Dunklen, hatte Alpträume in der Nacht. Mich hat keiner getröstet, damals und heute nicht.. Doch es verschwindet nicht, auch wenn es für ein paar Jahre gut war. Es kommt immer wieder zurück. Dieses Gefühl, verfolgt zu sein, nicht allein zu sein, der DUnkelheit schutzlos ausgeliefert zu sein.. Ich habe das auch heute noch sehr oft...

    Versuch, in den Ferien ein wenig raus zu gehen.. Sonst wirst du wirklich noch paranoid :/ Weil ein großes Haus, in dem man zwar wohnt sich aber nicht zuhause fühlt, einen auf Dauer nur depressiver macht, wenn man die ganze Zeit alleine ist...

    Fühl dich in den Arm genommen und ganz doll gedrückt <3

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