Montag, 18. März 2013

shit





















Meine Augen werden schwerer, ich sinke immer tiefer in den Schlaf und denke an sinnlose Dinge, bunte tanzende Punkte, schwärze, bis ich schlussendlich in die unendlichen Tiefen des Traumes herabsinke, sanft in weichen federn lande und dort einfach liege, den Tag genieße und die Augen wohlig geschlossen halte.   Hahah denkste -.-



Ich wurde angeschnauzt, rum geschubst und war Fußabterter für alles. Man hätte meinen können, ich sei nicht diejenige, die seit vier verdammten Tagen nicht mehr richtig geschlafen hat, sondern die anderen. Ich wurde als "unfähig" erklärt, blöd belächelt und zum krönnenden Abschluss, wurden alle gegen mich aufgehetzt. Natürlich stand ich wieder alleine da. Entschuldigung, wenn ich etwas neben der Spur bin, weil ich diese Nacht vielleicht gerade mal 20 Minuten geschlafen habe und das seit Tagen. Zumindest habe ich meine miese Laune zurückgehalten, indem ich sie keinesfalls an anderen Menschen auslasse, wie solch gewisse anderen Menschen. Ich weiß, wie es ist grundlos nieder gemacht zu werden, das erspar ich den Leuten. Die werden ihren Teil später irgendwann von mir zurück bekommen. Aber warum auch? Aus mir wird doch eh nichts, stimmts?
Ich bin über die Mittagspause nachhause, hatte 30 Minuten Zeit einen Zeitungsartikel fertigzustellen, der meiner Meinug nach weit unter meinen gewöhnlichen Leistungen war (schlafmangel ist schuld), für die wichtige Arbeit am Nachmittag zu lernen, Gitarre üben, versuchen etwas zu essen was mir ebenfalls nicht gelungen ist und zuletzt wieder auf den Bus zu hetzen. Beinahe hätte ich dank dem Gedankenmatsch in meinem Gehirn meine Haltsestelle verpasst, konnte jedoch gerade noch so rechtzeitig aussteigen. Die Pressetante wollte meinen Artikel sehen, ihn veröffentlichen im laufe der Woche, meine Wirtschaftslehrerin wollte etwas von mir, musste von mir eine Mündliche Noten machen und Millionen andere Menschen verlangten nach mir. Es ist Montag und ich scheitere am Alltag, dem Beginn der Woche. Unfassbar. Der Rest kann nur schlimmer werden. So war es bisher immer.

Ich sollte noch für die Mathearbeit morgen lernen, weiß jedoch, dass ich keine Kraft mehr dazu haben werde, mein Kopf keinen Platz für unnötiges Wissen hat und dieser kurz davor ist zu explodieren.
Meine wille ist erloschen. Ich bin unkreativ. Und doch schwirren mir so viele Dinge in meinem Kopf umher. Ich kann sie nicht aufschreiben. Ich bin zu schwach.
Ich will leise Musik hören.
Ich will das Licht nicht ausmachen.
Ich will schlafen, aber mir ist so schlecht.
Ich ringe nach Luft.
Ich ersticke grausam.
Alles was ich wahrnehme, ist diese furchtbare Stille um mich herum,
welche mich immer mehr umhüllt .
Mein Herz schlägt langsamer, unregelmäßiger beginnt zu stechen.
Blut. Überall Blut, an meinen Armen. Mein Blut.
Ich schrei nach Hilfe, doch kein Ton verlässt meine Lippen...
Schlafen, schlafen, schlafen.  Das und den bittersüßen Tod, der mich endlich heimsuchen soll,
ist moment alles was ich mir wünsche.
Meine Augen brennen. Ich möchte sie schließen, schlafen und nie wieder öffnen. Wie eine Tür, die sich nie wieder öffnen lässt. Ich spiele mit dem Gedanken morgen und Mittwoch einfach Daheim zu bleiben.
Der verlockende Gedanken, einfach ausversehen vergessen den Wecker nicht zu stellen. Keiner ist zuhause. Wie wundervoll, das erste was ich nach meinem Erwachen wahrnehme ist eine frustrierte Frau, von dem du kaum ein freundliches Wort zu hören bekommst. Vorbei.
Doch so scheiß egal mir momentan die Schule ist, mein Vorhaben erscheint definitiv unmöglich, weil ich diese Woche noch verfluchte vier Arbeiten zu schreiben habe.
Ich fühle mich wie ein Geist, unsichtbar, wie ein Zombie, der durch die Welt wandert.
Leer von jeglichen Gefühlen
Leer vom Leben.
Einfach nur existieren
Ausharren und das Ende erwarten
Mir ist nicht klar, wie ich den morgigen Tag schaffen soll. In meinen Kopf herscht nur Müdigkeit, mir ist scheinbar dauer übel, mein Kreislauf ist am ende und die einzige Lösung, die ich für meinen Körperlichen beschwerden sehe - außer Tabletten fressen - ist mehr als 30 Minuten Schlaf am Stück in der Nacht. Selbst das scheint unmöglich.


Ich merke, dass sogar der letzte Rest meines früheren Ichs schon lange tot ist.
Ich sehe keinen unterschied. Ich hasse beide Seiten an mir.

Kommentare:

  1. kenn ich alles.

    was die arbeiten angeht: das schaffst du shcon, mir geht diese Woche nicht anders. total zum kotzen.

    du wirst die woche noch rumkriegen, ich glaub an dich. :)

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  2. du, sorry, das das jetzt so unpassend kommt, aber ich habe einen neuen link:
    http://aidans-way-to-heaven.blogspot.de/
    hoffe du folgst weiterhin. und bleib stark!!! :*
    lg, dein aidan ♥

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