Freitag, 29. März 2013

Mitten in der Nacht

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Liege wach, Stunde um Stunde in meinem Bett. Mitten in der Nacht, doch ich bleibe permament wach. Schlafen erscheint mir heute wie Zeitverschwendung. Pumpe mich mit Koffein voll, das mich abschreckt vom Schlaf, durch meine Venen fließt. Der Schatten des Fensterrahmens, der gegen die Decke geworfen wird, erscheint dunkelgrau, gespenstisch unheimlich. Vorbeifahrende Autos verzerren den Schatten, malen graue Muster an die Wand. Der Schatten spielt an der Wand. Ich stehe auf, laufe zum Fenster. Ich drohe zu ersticken. Abgestandene, verbrauchte Luft. Alles in mir, meine Lunge, mein Gehirn lächzen nach frischer, kühler Luft. Seit tagen bin ich gefangene meines eigenen Hauses. Mit wenigen Handgriffen ist das Fenster geöffnet. Kalte Winterluft strömte durch das Fenster. Ich taumle zurück. Schneidend, raubt mir jegliche Wärme. Sie breitete sich im Raum aus. Ein kleiner Eisfilm legt sich auf das Fenster gelegt. Eisblumen. Ich sehe aus dem Fenster. Die Bäume tanzen im fahlen Licht. Schwarze Schatten. Der Mond scheint im blassen Licht auf die Erde hinab, verdeckt von Dunklen Wolken. Irgendwo schlägt eine Kirchturmuhr dreimal.  Der Ton klingt gedämpft durch die Nacht und wird bald von ihr verschluckt. Verschlungen durch das nichts. Stille hämmert in meinem Kopf. Schlägt auf mich ein. Durchfließt mich. Friedlich. In wirklichkeit ist sie grausam. Grausam und Eiskalt. Es ist drei Uhr früh am Morgen.


Ich habe in meiner To do liste, eine Reihe von Büchern ergänzt, die ich unbedingt mal lesen möchte oder es schon getan habe. Wer will kann ja mal rein schauen. Vielleicht hat der ein oder andere noch ein Buch Tipp für mich? Würde mich freuen :)  

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