Montag, 4. März 2013

My mind never sleeps

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Mein Körper schmerzt, brennt, fröstelt. Ein kalter Schauer nach dem anderen überkommt mich und mein Atem geht schwer, mein Herz rast, es schmerzt schon in meiner Brust. Ich bin so ausgelaugt, dass ich erneut eine Schlaflose Nacht verbrachte, so übermüdet bin ich. So am nahem Ende. Ich denke, ich sollte wieder auf Schlaftabletten zurück greifen, wenn ich diese Woche überleben will, wobei das überleben nicht im Vordergrund steht. Der Tag bestand nur aus hetzerei und sonstigen. Ausruhen und Füße hochlegen kam allerdings nicht in meinem Wortschatz vor. Um 18 Uhr bin ich Heim gekommen, Gitarrenkoffer geschnappt Haustür wieder zugeknallt und zurück zu Haltestelle, um mit dem nächsten Bus zurück in die Stadt zu fahren. Seit knapp einer Stunde bin ich nun endlich wieder Daheim. Wie immer in einem Leerem Haus. Den ganzen Tag habe ich nichts gegessen. Vielleicht mit Absicht oder aus Appetitlosigkeit. Als mir vorhin noch der Teller mit meiner Pizza heruntergefallen ist und Teller samt Pizza Matsch war, ist mir die Lust am Essen endgültig vergangen. Ich bin zu dumm für diese Welt! Die Scherben landeten im Mülleimer, genauso wie die kläglichen überreste der Pizza. 
Ich gebe zu, ich habe jeglichen Kontakt zu allen Leuten mit denen ich einst noch gut befreundet war erst schleifen lassen, nun völlig verloren. Ich bin zu sehr mit mir selbst beschäftigt, dass ich andere auch noch mit meiner Anwesendheit und Problemen nerven kann. Ich fühle mich so schlecht dabei, nicht nur in der Gegenwart von ihnen. Ich kann es nicht ertragen, kommt jemand meinen Problemen auf die schliche. Mir ist egal, wenn ich seit Wochen keinen Kontakt zu der Außenwelt habe, irgendwelchen Menschen, weder über die virtuellen Welt noch im realen Leben. Melde ich mich nicht von meiner Seite aus, tun es die anderen erst recht nicht. Facebook werde ich eines Tages noch löschen. Ich hasse den Schrott!

Mir ist es gleichgültig, dass einst so gute Freundschaften wegen mir zu bruch gehen.

Den anderen wohl ebenfalls. Sonst störte es bisher ja auch niemanden. Spricht ja nichts dagegen, wenn ich mich weiter in meiner Menschensicheren Welt verkriechen darf.
Vor einer Woche, habe ich wieder begonnen regelmäßig laufen zu gehen. Es war erst ein Versuch wert, somit eine Altternative zum Schneiden, selbst verletzen, nennt es wie ihr wollt, zu finden. Versuch Fehlgeschlagen.  Der Drang, die Sucht ist größer. Jetzt dient es allerdings nur noch zum Kopf frei bekommen und aus Powern bis zum geht nicht mehr.

Ich bin wohl ebenfalls reif für den Müll.

301893_327985147270584_973109014_n_large_largeDas Chaos in meinem Zimmer spiegelt die Rastlosigkeit in meinen Gedanken.
Das schwarze Loch holt mich ein und spuckt mich an einem Ort aus, den ich nicht kenne. 
Verloren im Nichts. Dunkelheit. Hilflosigkeit. Einsamkeit, die bis in die Tiefen des ewigen Abgrunds reicht.
Ich falle und falle. Wann werde ich am Boden aufprallen? Wann wird mir das schwarze Loch vollends verschlingen?

Kein Sein oder Nichtsein. Sondern pures Leben. Überleben.

Der Psychoterror geht in die nächste Runde.

Möglicherweise in die Letzte.

Hab euch lieb♥

Kommentare:

  1. Wow.. Ich würde ja jetzt am liebsten sowas schreiben von wegen ja die melden sich nicht weil sie Angst haben dich zu stören bla bla.. Aber ich denke momentan echt genauso.. Ich sperr mich den ganzen Tag daheim ein und lasse ja niemand an mich ran.. Woran das wohl liegt..
    Naja.. versuch den Tag zu überleben.. und meld dich wenns geht heut Abend bei mir ja? <3

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  2. Danke für deinen Kommentar.
    Meine Mutter ist noch die einzige in der Familie die sich für mich interessiert.. nur wohnt sie ziemlich weit weg sodass ich sie nich oft sehe. Eigentlich ist es doch eine traurige Sache, aber ich hab das Gefühl, dass es vielen so ergeht. Einerseits hat unsere Eltern-Generation die Autorität verlohren, andererseits auch den Zugang zu uns und das Interesse an uns.. Ich bin ja manchmal auch froh, werd ich einfach in Ruhe gelassen.. aber so ein klitzekleines Bisschen Aufmerksamkeit wäre doch schön.
    Ah noch was, toll spielst du Gitarre. Ich liebe Gitarrenmusik, spiele selbst auch, aber nur klassische und Westerngitarre. :)
    Alles Liebe.

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  3. Es tut mir weh diese Trauer und diese Hoffnungslosigkeit zu sehen. Ich fühlte mich auch mal so, aber man kann da rauskommen .... es geht wirklich! Ich wünsche Dir alle Kraft dafür und alles Liebe und .... ach ich wünschte das Leben wäre nicht so schwer zu ihren empfindsamsten Kindern ♥

    LG Yafe

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