Sonntag, 31. März 2013

Der kalte Marmor unter meinen Füßen, ist etwas unangenehm, als ich mich auf einer der vielen Stufe der Treppe setzte. Doch senkt die kälte meine flammente, rote Wut, über die eben geführte konservation am Telefon. Vor ein paar Wochen, habe ich ein paar Mädchen aus meiner Klasse zugesagt, ich würde auf eine Paty kommen. Ich sagte vorallem zu, weil meine Jungs auch kommen würden und ich eine Chance in weiter ferne aufblitzen sah, wieder einmal herzhaft lachen zu dürfen. Nach so langer Zeit. Diese Party wäre gestern gewesen. Ich hatte es nun völlig vergessen, bis ich gestern Abend eine Nachricht von meiner "Freundin" erhielt, inder sie mich fragte, ob ich auch kommen würde, obwohl sie die Antwort eigentlich schon wusste. Allerdings war mir nicht danach. Seelisch, wie auch Körperlich hatte ich kaum Kraft. Mein Kreislauf war immer wieder am absacken und hämmernte Kopfschmerzen machten das alles auch nicht besser. Auf Alkohol und laute Musik konnte ich verzichten. Ebenso wie auf dieses ich-bin- ja-so-gut-gelaunt getue der anderen und vorallem meines, welches nicht mal annähernd ernst gemeint wäre. Also ließ ich es. Ich sagte ab. Ich sei Krank, was ausnahmsweise keinen deut gelogen war. Mir ging es wirklich beschissen und ich hoffte, die Mädels würden das akzeptieren, schließlich sind sie die letzten Menschen, die mich ganz passabel fanden. Nicht mögen oder lieben aber wir kommen zurecht. Es reicht, dass wir einadner uns unterhalten könne, lachen und blöd kichern im tristen Schulaltag. Ich war voller zuversicht sie würden es verstehen, wenn ich die wahrheit sage. Das einzige was jedoch zurück kam, war ein: Ah. Okay. Ich spürte die eisige kälte, trotz das die Nachricht nur geschrieben wurde. Zwei Worte, die ich schon immer abgrund tief gehasst habe. Sie hätten auch gleich Fick dich schreiben können. Es hätte die gleiche Beteutung der Worte gehabt. Ich weiß nich, ist es zu viel erwartet, eine freundliche Nachricht zu erhalten, dass es okay sei und sie mir eine gute Besserung wünscht? Ist das zu viel erwartet? Zumindest hätte ich so gehandelt. Ich könnte niemals auf jemanden beleidigt sein, nur weil er krank ist und deswegen absagen muss. Ich lehne traurig seufzend meinen Kopf gegen die kühle Wand und dachte an das was gerade eben geschehen ist. Sie hat mich angerufen und zu sau gemacht. Knallhart hat sie mich beleidigt, behauptet es seie doch nur eine faule ausrede gewesen. Ich kann nicht verstehen, warum sie sich deswegen so aufregt, schlißlich haben wir das Wochen zuvor ausgemacht, weder habe ich fest zugesagt. Wenn gewollt hättest, dass ich während der ganzen Party irgendwann zusammen geklappt wäre, hätte ich es natürlich in betracht gezogen zu kommen. Fauchte ich zu meiner verteitigung zurück. Ich legte auf. Kappte die Verbindung ohne mit der Wimper zu zucken. Bevor noch mehr Schaden durch Worte angerichtet wird. Ich bin durch mit diesem Mädchen! Ich habe ihr nie vertraut, nur so viel, dass ich mir sicher war, sie wäre nicht so wie die anderen. Mir kommt es vor, als fließe Blei, statt Blut durch meine Venen, als mir klar wird, dass ich wahrscheinlich nur benutzt wurde, um an den Alkohol ran zu kommen. Ich bin schließlich 16, die anderen nicht und ich war gut zu manipulieren. Zumindest das was meine Vergangenheit zeigte. Steckt euch eure scheiß Freundschaft sonst wo hin, ihr scheiß Schlampen, ey! Ich schnaube wütend auf. Doch die Wut hällt nur wenige Sekunden an, als mir klar wird, dass ich die letzten Menschen verloren habe, die mit mir reden, etwas mit mir zu tun haben wollen.

Es wird wie immer sein. Ein Raum voller Menschen aber keinen wird es je interessieren wie es mir wirklich geht. Ich möchte nicht aus zwang heraus gemocht werden. Ich möchte, dass es von ganz alleine, ungezwungen kommt. Auch wenn es mir immer mehr gleichgültig wird, schließlich lebe ich nicht um gemocht zu werden. Der Plan mich in der Badewanne zu ertränken, ist immer noch gülig und Griffbereit. Ich warte nur noch auf eine günstige Gelegenheit.

Tumblr_mics0k97nb1s3su1ao1_500_large

Warum hassen alle dieses Mädchen?
Das einzige, was sie sich wünschte, war ein Mensch, der ihr den Rücken stärkt.

1 Kommentar:

  1. Wundervoller Blog. Und danke für deine Worte auf meinem.

    AntwortenLöschen